Freie Bürger Weißensberg verlieren Sitz

Lesedauer: 3 Min
Ulrich Stock

Die Ergebnisse der Gemeinderatswahl vom Sonntag haben im Weißensberger Gemeinderat zu einer Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse geführt. Laut vorläufigem Ergebnis haben die beiden Gruppierungen, Freie Bürger Weißensberg (FBW) und Freie Wählerschaft Weißensberg (FWW), im künftigen Gemeinderat exakt gleich viele Mandate – jeweils sieben. In der aktuellen Zusammensetzung zählt das 14-köpfige Gremium noch acht FBW-Sitze und sechs FWW-Sitze.

Entscheidend für die Neuverteilung der Sitze und die künftige Parität im Gemeinderat war die Gesamtzahl der Stimmen (26 072) und deren Aufteilung auf die 14 Mandate. Auf die Freie Wählerschaft entfielen 13 529 Stimmen beziehungsweise 51,9 Prozent, die Freien Bürger kamen auf 12 543 Stimmen beziehungsweise 48,1 Prozent. Dass trotz der Differenz von 985 Stimmen (3,8 Prozentpunkte) beide Gruppierungen im neuen Gemeinderat über gleich viele Sitze verfügen, liegt daran, dass für ein Mandat (mehr) rein rechnerisch 1862 Stimmen notwendig gewesen wären.

Ausschlaggebend für die Stimmenmehrheit der FWW dürfte auch der Umstand sein, dass diese Gruppierung mit 13 Kandidatinnen und Kandidaten um drei mehr auf der Wahlliste hatte als die FBB. Dies spielt vor allem dann eine Rolle, wenn bei der Wahl nur bei der Liste das Kreuz gemacht wurde. Die mit Abstand meisten Stimmen, nämlich 1926, holte der langjährige Gemeinderat Max Vogler (FBW).

Der neue Gemeinderat wird erstmals im Mai zusammentreten, und zwar bei der konstituierenden Sitzung am 4. Mai. Dann werden euch die beiden Stellvertreter(innen) des wiedergewählten Bürgermeisters Hans Kern gewählt. Traditionell stellt dabei jede der beiden Fraktionen jeweils eine(n) Stellvertreter(in).

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen