Arbeiten an der Festhalle sollen im Herbst beginnen

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Mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2019 geplant.
Mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2019 geplant. (Foto: Ulrich Stock)

Im zweiten Anlauf soll’s nun klappen: Nach dem Förderantrag für die Neugestaltung des Außenbereiches der Festhalle beim Amt für ländliche Entwicklung Schwaben hat der Weißensberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Ingenieurbüro Zimmermann & Meixner mit der Erstellung der nächsten Planungsschritte zu beauftragen. Dies soll sicherstellen, dass die „Ausschreibungsunterlagen und eine ausschreibungsreiche Planung“ rechtzeitig erstellt werden. Die Leistungen, die das Büro in diesem Zusammenhang erbringen soll, werden mit rund 52 000 Euro (brutto) angegeben.

Wie berichtet, sollen nach der Fertigstellung von Umbau und Sanierung der Festhalle nun der Vorplatz und der Außenbereich neugestaltet werden. Nachdem ein erstes Ersuchen um Projektförderung im Rahmen des sogenannten „ELER-Programms“ im Dezember 2017 abgelehnt worden war, soll das Vorhaben jetzt anlässlich des „Bayerischen Dorferneuerungsprogramms“ realisiert werden. Für das Projekt sind im Haushalt Mittel in Höhe von insgesamt 600 000 Euro reserviert. Der Anteil an Fördergeldern dürfte etwa 30 Prozent dieser Summe betragen.

Ein halbes Jahr Bauzeit ist eingeplant

Der in der jüngsten Ratssitzung vorgestellte Terminplan sieht vor, dass mit dem ersten Bauabschnitt Ende September begonnen werden kann. Er umfasst die Kanal-, Treppen-, Maurer- und Pflasterarbeiten, die bis Mitte Dezember abgeschlossen sein sollten. Mit dem zweiten Teil will man im Frühjahr 2019 anfangen – dazu gehören unter anderem die Pflanzarbeiten rund um die Festhalle sowie der Aufbau der Spiel- und Ausstattungsgeräte. Ende April 2019 soll alles fertig sein.

Bürgermeister Hans Kern informierte, dass der Förderantrag zurzeit vom Amt für ländliche Entwicklung Schwaben bearbeitet wird. Ferner stellte er klar, dass Bauleistungen erst vergeben werden dürfen, wenn der Förderantrag genehmigt ist. Dennoch habe man schon mal die Ingenieurleistungen, sprich den Planungsauftrag vergeben wollen, um keine Zeit zu verlieren. Kern: „Denn wenn wir es dieses Jahr nicht machen, ist es nächstes Jahr vielleicht schon wieder um zehn Prozent teurer.“

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