Zweckverband findet weise Lösung für das Grab der Künstlerin Johanna Kristen

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 Das Grab der in Wasserburg verstorbenen Künstlerin Johanna Kristen wird aufgelassen, aber ihr Grabstein soll einen Platz an der
Das Grab der in Wasserburg verstorbenen Künstlerin Johanna Kristen wird aufgelassen, aber ihr Grabstein soll einen Platz an der Friedhofsmauer finden. (Foto: isa)
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Eine „salomonische Lösung“, wie Verbandschef Thomas Kleinschmidt sie nannte, hat der Zweckverband Friedhof für das Andenken an Johanna Kristen gefunden. Nach Willen des Zweckverbandes soll nun zwar das Grab der 1999 verstorbenen Künstlerin aufgelassen werden. Der Grabstein soll jedoch an die Friedhofsmauer gelehnt als Andenken bleiben. Hintergrund für diesen Beschluss ist, dass zumindest Wasserburg Johanna Kristen einiges zu verdanken hat. Denn als die Künstlerin starb, vermachte sie dem Museum im Malhaus ihr Werk. Darunter Portraitzeichnungen, Landschaftsmalereien, Kopien alter Meister, Aquarellbilder, Entwürfe, Votivbilder und Dokumente ihres freien Künstlerlebens. Zum Dank übernahm das Museum bis heute die Kosten für das Grab. Nach über 20 Jahren steht nun die Verlängerung des Grabes auf dem Nordfriedhof an. Und das zu finanzieren, daran hat das Museum kein Interesse mehr. Das Gremium hat den Beschluss einstimmig angenommen.

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