Wasserburger ULW nominiert Regina Hunschock als Bürgermeisterkandidatin

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 Die ULW hat mit Regina Hunschock ihre Bürgermeisterkandidatin nominiert sowie zwölf Gemeinderatskandidaten.
Die ULW hat mit Regina Hunschock ihre Bürgermeisterkandidatin nominiert sowie zwölf Gemeinderatskandidaten. (Foto: Isabel de Placido)
isa und Isabel de Placido

Die Unabhängige Liste Wasserburg (ULW) startet mit drei Frauen und neun Männern in den Kommunalwahlkampf. Zudem nominiert die Gruppierung mit Regina Hunschock eine Frau als Bürgermeisterkandidatin. Dabei blickt die ULW, die aktuell drei Gemeinderäte stellt, gemäß ihres Slogans „Wasserburg im Takt mit der Zukunft“ positiv nach vorn.

An erster Stelle wünscht sich die Gruppierung „eine offene, intakte Dorfgemeinschaft, in die sich alle einbringen können“, betonte Miller. Wichtig sei alle in Wasserburg lebenden Menschen, ganz gleich welcher Couleur, welchem Alter oder sozialem Stand sie angehörten, am Dorfleben teilhaben zu lassen. Einen hohen Stellenwert habe dabei eine intakte Natur als Basis für eine starke Gemeinde. Außerdem trete die ULW für ein intaktes Rathaus ein. Dort soll ein gutes Miteinander herrschen – dafür setzte sich die ULW ebenfalls ein. Aus Sicht der Gruppierung sei es ebenfalls unerlässlich, dass sich die Verwaltung als Dienstleister für den Bürger begreife und dementsprechend agiere.

Die passende Bewerberin für den Bürgermeisterposten hat die UWL mit Regina Huschock gefunden. Ihr Name steht seit November fest. Bei der offiziellen Nominierungsveranstaltung jetzt im Eulenspiegel stellte die 58-jährige Diplom-Sozialpädagogin aus Nordrhein-Westfalen sich selbst als auch ihre Themen für Wasserburg vor. Ihr gehe es darum, die Stärken von Wasserburg zu sehen und das Bestehende weiterzuentwickeln.

Für die Leiterin des Bürgerzentrums der Stadt Lünen, die derzeit ein Sabbatjahr einlegt, steht Wasserburg gut da und habe das Potenzial ein Dorf der Zukunft zu werden. Hunschock, die sich selbst als parteiunabhängig bezeichnet, will eine „praktische und nahbare Politik für alle“ machen. Es gehe darum die Bürger einzubeziehen, und Inhalte voranzubringen und keine Grabenkämpfe auszutragen. Darüber hinaus seien ihr soziale Themen wichtig, ebenso wie der Klimaschutz und die Verkehrspolitik.

Weil Hunschocks’ berufliches Fachgebiet auch die Beantragung von Fördermitteln ist, will sie sich dafür einsetzen, „dass viele Fördermittel nach Wasserburg kommen“. Das erste Neue, das die Gemeinde schon mal mit ihr bekommen würde, wäre eine Frau als Bürgermeister, sagte Hunschock. Mit 36 Ja-Stimmen, einem Nein und fünf Enthaltungen kürten die stimmberechtigte Freunde der Gruppierung Hunschock zur offiziellen Bürgermeisterkandidatin der ULW.

Ein ähnliches Ergebnis brachte auch die Abstimmung der Gemeinderatskandidatenliste. Mit 35 Ja-Stimmen, einem Nein und sechs Enthaltungen stimmten die Wahlberechtigten der vorgeschlagenen Liste mit zwölf Kandidaten für den Gemeinderat zu.

Zuvor hatten sich die Kandidaten vorgestellt. Mit dabei sind mit Stephan Demmerer, Ulrich Epple und Stefan Hilger drei bereits amtierende Gemeinderäte. Sie sind es auch, mit denen die ULW die ersten Listenplätze bis Platz acht doppelt belegt hat. Lediglich auf Platz drei und vier kandidiert mit Claudia Metzdorf ein neues Gesicht in den vorderen Rängen.

Neu, und als zweite Frau folgt auf Platz neun Stefanie Schellhorn-Erath und als dritte Frau Martina Kade auf Platz elf. Dazwischen, auf Platz zehn, kandidiert der amtierende Kreisrat Harald Tegtmeyer-Metzdorf. Markus Heitinger folgt auf Platz zwölf, Johannes Enders, Günter Edeler, Wolfgang Kerker und Rüdiger Klink vervollständigen schließlich die 16-köpfige Liste.

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