Wasserburg blüht schon

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 Noch mehr blühende Wiesen soll es auch in Wasserburg geben.
Noch mehr blühende Wiesen soll es auch in Wasserburg geben. (Foto: Archiv: pr)
Isabel Kubeth de Placido

Auch die Bürger sollen dazu beitragen, dass Wasserburg blüht. Dazu rief Gemeinderat Stefan Hilger (ULW) bei der letzten Gemeinderatssitzung auf und bezog sich mit seinem Appell auf eine Forderung der Wasserburger CSU. Diese hatte in einer Presseerklärung die Gemeindeverwaltung dazu aufgerufen, den derzeit viel diskutierten Artenschutz durch blühende Gemeindewiesen und –dächer aktiv zu unterstützen. „Ich finde das eine sehr gute Idee und möchte das gerne weiter denken“, sagte Hilger. Dazu schlug er verschiedene Vorträge für die Wasserburger zum naturnahen Gärtnern im Rahmen der Kleinen Landesgartenschau vor, an der sich die Gemeinde voraussichtlich als Satellitenstandort beteiligen wird.

Bürgermeister Thomas Kleinschmidt und Verwaltungsmitarbeiterin Ulrike Langrehr klärten den Gemeinderat darüber auf, dass sich Wasserburg bereits bei der landkreisweiten Aktion „Blühende Wiesen“ beteilige. „Wir sind seit vier Jahren dabei“, sagte Kleinschmidt und nannte als Beispiele die Wiese beim Bildstöckle sowie Flächen am Gartenweg und am Aquamarin. Landgrehr erklärte zudem, dass das Landratsamt der Wasserburger Verwaltung jedes Jahr Samenmischungen bereitstelle, die für die Bürger gedacht seien. „Die Tütchen sind alle weggegangen“, berichtete sie vom vergangenen Jahr und wies darauf hin, dass die Samenmischungen auch direkt beim Landratsamt kostenlos abgeholt werden könnten.

„Wir sollten auch die Bürger mit ins Boot holen“, fand Hilger und zeigte jedoch Verständnis dafür, dass viele Menschen ein Bedürfnis danach haben, die Gärten ordentlich zu machen und aufzuräumen. Als Anregung schlug er deshalb Staudenbeete vor und eine Begrünung der vielgescholtenen „Steine im Käfig“ mit Steingartenpflanzen.

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