Kapitalvermögen beträgt jetzt 127 800 Euro

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 Im Namen der Bürgerstiftung übergab Gerhard Loser eine Spende als Beitrag für die Finanzierung der Brandschutzmaßnahmen im Pfar
Im Namen der Bürgerstiftung übergab Gerhard Loser eine Spende als Beitrag für die Finanzierung der Brandschutzmaßnahmen im Pfarrheim. Von links: Ingrid Loos, Ralf Gührer, Gerhard Loser, Irmgard von der Velden, Hanny Freunscht. (Foto: Sabine Zürn)
Lindauer Zeitung

Bei der Hauptversammlung der Bürgerstiftung Wasserburg hatten zunächst die beiden Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters das Wort. Vorsitzender Gerhard Loser hatte Regina Hunschock und Harald Voigt zu einem Kennenlerngespräch eingeladen. „Auch künftig müssen die Belange der Bürgerstiftung Chefsache sein. Für unsere wichtige soziale Arbeit wollen und brauchen wir die Unterstützung der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters und des Gemeinderats“, erläuterte Loser laut Pressemitteilung der Stiftung.

2019 war geprägt von zahlreichen musikalischen Highlights, organisiert und durchgeführt von der Bürgerstiftung. „Herr Stumpfes Zieh- und Zupfkapelle“ brachte bereits im Januar 2019 die Sumserhalle zum Beben. Ein weiterer Auftritt der Band in Wasserburg ist schon vereinbart. Übers Jahr verteilt folgten Veranstaltungen mit den Künstlern Kim Carson, Omnitah, Beltango, Pik, dem Akkordeonvirtuosen Viktor Romanko und dem Posaunenquartett Opus4, die ebenfalls für großartige Resonanz beim Publikum und in den Medien sorgten und überdurchschnittlich gut besucht waren. Einige Konzerttermine für 2020 stehen bereits fest und werden durch die Presse mitgeteilt. Die Konzerte tragen nicht nur zum Bekanntheitsgrad und zum Image der Bürgerstiftung bei, sondern liefern neben Wertschätzung und Anerkennung außerdem wichtige Beiträge für den Kapitalstock. Durch Einnahmen, Spenden und Zustiftungen konnte das Kapitalvermögen im Jahr 2019 laut Pressemitteilung auf 127 800 Euro erweitert werden. Herzlich dankte Loser den Spendern Frauenbund Wasserburg, Omnitah und Dirk Stapelfeldt und den Zustiftern Anton Seitz, Peter Stohr sowie dem Förderverein des TSV Hege.

Sein Dank für gute Zusammenarbeit ging auch an Bürgermeister Thomas Kleinschmidt, die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, des Bauhofs und der Tourist Information, die Redaktion der Lindauer Zeitung, die Vertreter beider Kirchen, das Landratsamt Lindau sowie an alle Mitglieder, Helfer und Förderer für ihren tatkräftigen Einsatz und wertvolle Impulse.

Finanziell gefördert wurden 2019 die Kunstausstellung „Skulptura“, die Grundschule Wasserburg, die „Helfer vor Ort“, das Team des Wasserburger Osterbrunnens und hilfesuchende Personen. Mit einem Beitrag in Höhe von 1000 Euro für die Brandschutzmaßnahmen im Pfarrheim Wasserburg bedankte sich die Bürgerstiftung bei Herrn Pfarrer Gührer und der Kirchenverwaltung, denn ein Großteil der Konzerte dürfen in der Katholischen Pfarrkirche St. Georg (Pfarrheim) stattfinden.

Für das Wirtschaftsjahr 2020 wurden weitere Fördermittel eingestellt. Einstimmig im Amt bestätigt wurden außerdem die Vorstände Gerhard Loser und Stephan Schäfler sowie die Stiftungsräte Herbert Hund und Roland Stohr.

Die Bürgerstiftung Wasserburg leistet einen wichtigen sozialen und kulturellen Beitrag für die Gesellschaft und die Menschen in und um Wasserburg. Sie freut sich deshalb über Spenden, weitere Zustifter und aktive Mitglieder, die ehrenamtlich mitarbeiten.

Nach den Vorschriften zur Vermögensbildung dürfen zur Aufstockung des Vermögens auch Zustiftungen von Todes wegen steuerprivilegiert dem Stiftungsvermögen zugeführt werden. Fragen dazu beantwortet Gerhard Loser gern persönlich, schreibt die Bürgerstiftung.

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