Bloghaus-Dreh geht bald zu Ende

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Vier Monate nach Drehbeginn geht die Produktion von dasbloghaus.tv in den Endspurt. Martin Stosch, ehemaliger Teilnehmer bei Deutschland sucht den Superstar und Gastdarsteller in der Serie, Schauspieler und Verantwortliche erzählen von ihren Erlebnissen am bayerischen Bodensee.

Seit nunmehr vier Monaten herrscht in der Uli-Wieland-Straße 26 in Wasserburg reges Leben. Direkt am Bodensee befindet sich das gleichnamige Hauptmotiv der Jugendserie dasbloghaus.tv. Constantin Schnell, von der Saxonia Media GmbH, verrät: „Die Teenie-Novela wird voraussichtlich ab März 2010 im Kinderkanal ausgestrahlt.“ Emotionale Geschichten rund um die Charakterbildung von acht jugendlichen Hauptdarstellern, bilden den Kern der Geschichte. „Die Serie schlägt eine Brücke zwischen der realen Welt und der Welt des Internets“, erklärt Schnell.

Darsteller freuen sich auf Freizeit

Nach 71 Drehtagen zieht das Team Bilanz: „Es war sehr viel Positives dabei.“ Einer der vier männlichen Schauspieler resümiert gar, es „war wie im Bilderbuch“. Robbie Herrmanns, der in Koblenz zu Hause ist, sagt: „Ich freue mich trotzdem sehr auf die Zeit mit der Familie.“ Die übrigen Hauptdarsteller kommen überwiegend aus der Region. Den Spagat zwischen Schule und Schauspiel schaffen sie mehrheitlich gut, manche müssen aber auch mit Leistungseinbußen bei den Schulnoten leben.

Höhepunkt der letzten Drehtage ist sicherlich der Gastauftritt von Martin Stosch, der 2007 bei Deutschland sucht den Superstar (DSDS) den zweiten Platz belegte. Er spielt für eine Folge eine Gast-Hauptrolle als Popstar und Mädchenschwarm. „Die Rolle haben mir meine Produzenten vermittelt, von denen auch der Titelsong stammt“, erzählt der 19-Jährige in lockerer Atmosphäre mit der Gitarre im Arm.

Von Martins Gastauftritt sind auch die jungen Hauptdarsteller begeistert. „Wir freuen uns über neues, Abwechslung ist immer gut“, meint Linda Schneider. Martin Stosch, der noch keine Schauspielerfahrung hatte, sieht Vorteile, die er durch seine DSDS-Teilnahme erlangt hat: „Du musst Dich gut vor der Kamera präsentieren können.“

Eine Besonderheit der Serie ist, dass nur Originalschauplätze verwendet werden, so zum Beispiel die Lin-dauer Insel oder der Kressbronner Jachthafen. Die Folgen werden nicht chronologisch gedreht, damit häufige Umzüge vermieden werden. Das kommt dem relativ niedrigen Budget entgegen, das wesentlich von der Filmförderung Bayern und anderen Unterstützern getragen wird. „Ohne diesen Anteil hätte die Serie nicht finanziert werden können“, merkt Constantin Schnell an und lobt die erfolgreiche Kooperation mit der Stadt Lindau.

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