Zufahrt zur Brücke Heimholz ist zurückgebaut

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Die fehlerhafte Zufahrtsstraße zu der von Pannen begleiteten Bahnbrücke Heimholz ist jetzt zurückgebaut. Dies gab Bürgermeister Jörg Agthe in der jüngsten Sitzung des Sigmarszeller Gemeinderats bekannt. Laut Planfeststellungsbeschluss hätte die neue Zufahrtstraße eine Steigung von zehn Prozent aufweisen dürfen, tatsächlich habe sie stattliche 15 Prozent gehabt.

Ein Ortstermin habe nun ergeben, dass die Zufahrtsstraße mit einer Steigung von 11,3 bis 11,4 Prozent realisiert werden könnte, eventuell auch mit 11,1 Prozent. Allerdings wäre der begleitende Gehweg dann immer noch nicht barrierefrei. Der Behindertenbeauftragte des Landkreises, Walter Matzner, habe bei dem Ortstermin vorgeschlagen, den Gehweg in gewissen Abständen mit ebenen Podesten zu versehen, auf denen Rollstuhlfahrer verharren könnten. Wie es weitergeht, werde noch besprochen, erklärte Agthe.

Wie berichtet, muss die Heimholzer Bahnbrücke im Zuge der Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau angehoben werden, um Platz für die Oberleitungen zu schaffen. Doch seit dem vergangenen Sommer plagen sich Agthe und die Gemeinde mit Mängeln an der Brücke herum: Fahrbahn zu eng, Gradienten falsch bemessen, Rost an der Stahlkonstruktion, Probleme mit der Statik – so lauten einige der Kritikpunkte. „Die Bahn ist allein Kostenträger dieser Maßnahme“, erklärte der Bürgermeister nun erneut in der Sitzung. „Wir als Gemeinde können nur sagen, was aus unserer Sicht im Argen liegt.“

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