Wellnessbetrieb in Niederstaufen will erweitern

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Auf dem Grundstück rechts vom Bauernhaus, dort wo der Baum steht, soll der einstöckige Erweiterungsbau des Wellnessbetriebes err
Auf dem Grundstück rechts vom Bauernhaus, dort wo der Baum steht, soll der einstöckige Erweiterungsbau des Wellnessbetriebes errichtet werden. (Foto: Ulrich stock)
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Bauen im Außenbereich ist zuweilen problematisch, weil es für solche Flächen in der Regel keinen Bebauungsplan gibt. Im vorliegenden Fall, einem Bauvorhaben im Weiler Geislehen, der zum Sigmarszeller Ortsteil Niederstaufen gehört, muss obendrein auch noch der Denkmalschutz beachtet werden. Für den Bereich Geislehen, der nördlich der B 308 liegt, gibt es bereits eine Außenbereichs-satzung. Doch diese muss, wie Stadtplaner Hubert Sieber in der jüngsten Gemeinderatssitzung erklärte, bedingt durch den gewünschten Erweiterungsbau geändert werden.

Die dafür vorgesehene Baufläche befindet sich zwischen den beiden Gebäuden Geislehen Nr. 15 und Nr. 17. In der nunmehr vorgelegten Änderung der Außenbereichssatzung wird für das Grundstück zum einen eine Baugrenze, zum andern die Bebauung mit einem Vollgeschoss festgelegt. Dadurch kann die Betreiberin ihre Wellness-Einrichtung vergrößern. Die Begrenzung auf einen einstöckigen Bau sei notwendig, um die Sicht auf den unmittelbar angrenzenden, denkmalgeschützten Wohntrakt eines ehemaligen Bauernhauses nicht zu beeinträchtigen, sagte Sieber. Darüber hinaus müsse auch noch ein Baum, der sich auf dem Grundstück befindet und dem Erweiterungsbau im Weg steht, gefällt werden.

Ohne weitere Diskussion stimmten die Räte anschließend dem Änderungsvorschlag des Stadtplaners zu. Damit können die Pläne ab Montag, 7. Oktober, in den Verwaltungsräumen der Gemeinde Sigmarszell öffentlich ausgelegt werden.

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