Sigmarszeller Räte lehnen Änderung oder Aufhebung ab

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1967 wurde er aufgestellt, 1970 rechtskräftig: der Bebauungsplan „Südlich Bösenreutin“. Was danach an Bebauung entstand, orientierte sich allerdings nicht an diesem Plan, sondern an einer planreifen Änderung, die nie Rechtskraft erlangte. Dieses Thema hatten jetzt die Sigmarszeller Räte auf dem Tisch. Sie sollten darüber befinden, ob der Bebauungsplan geändert oder aufgehoben wird. Letzteres hatte der Bauausschuss angeregt. „Im Moment müssen für Baugesuche Befreiungen beantragt werden“, führte Gemeindechef Jörg Agthe aus. In der Diskussion wogen die Räte das Für und Wider ab. Kamen aber angesichts der Tatsache, dass es nur noch wenige Baulücken gibt, zu dem Schluss, es sei sinnvoller, alles beim alten zu lassen. Müsste doch sowohl für eine Änderung als auch für eine Aufhebung das komplette satzungsrechtliche Verfahren durchlaufen werden. Der Kostenaufwand dafür und das, was dabei rauskommt, stünde in keinem Verhältnis, war sich das Gremium einig.

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