Parkplätze oder Bauerngarten für den Sigmarszeller Dorfplatz

 Bisher dient die langgestreckte Verkehrsinsel vor dem Haus Sigmar als Parkplatz. Ob das so bleibt oder ob diese Fläche im Stil
Bisher dient die langgestreckte Verkehrsinsel vor dem Haus Sigmar als Parkplatz. Ob das so bleibt oder ob diese Fläche im Stil eines Bauerngartens bepflanzt wird, ist noch offen. Beide Varianten sind jetzt Grundlage für einen Zuschussantrag. (Foto: Ruth Eberhardt)
rue

Soll der Bereich vor dem Haus Sigmar im Kirchdorf Sigmarszell weiterhin als Parkplatz zur Verfügung stehen? Oder soll er autofrei und im Stil eines Bauerngarten, den es hier einst gab, gestaltet werden? Noch gibt es keine Antworten auf diese Fragen. Als Alternativen stehen aber beide Überlegungen im Raum.

Grund dafür sind Bedingungen, die die Gemeinde erfüllen muss, um in den Genuss von Fördergeldern zu kommen. Für die Neugestaltung des Dorfplatz im Kirchdorf Sigmarszell erhofft sich Gemeinde nämlich einen Zuschuss aus dem Dorferneuerungsprogramm des Amts für ländliche Entwicklung. Um sich für diese Fördermittel bewerben zu können, muss sie zwei alternative Vorentwürfe vorlegen. Einzelheiten dazu haben die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung besprochen.

Der erste Vorentwurf, den das Ingenieurbüro Daeges gefertigt hat, liegt bereits vor. Er sieht vor, die Dorfmitte in einen einladenden Platz zu verwandeln. Die Parkplätze auf der bisherigen Verkehrsinsel würden verschwinden, die Fläche stattdessen bepflanzt werden. Auch der Bereich um das Alte Waschhaus würde neu gestaltet werden. Hinter der Kirche sind neue Parkplätze vorgesehen, die voraussichtlich die Kirchengemeinde herstellen wird.

Als zweiten Entwurf wollen die Gemeinderäte nun beim Zuschussgeber eine Planskizze einreichen, in der die Parkplätze auf der Verkehrsinsel in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben. Das Waschhaus soll nach dem Willen der Räte in die Planung mit einbezogen werden, und der Weg dorthin soll einen begleitenden Bachlauf erhalten.

Mit diesen beiden Entwürfen, die noch hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und Kosten zu prüfen sind, wollen die Gemeinderäte die Bewerbung um Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm vorantreiben. Damit verbunden ist die Aussicht auf einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten, die sich je nach Ausführung im sechsstelligen Bereich bewegen werden.

Meist gelesen in der Umgebung

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen