Kehrmaschine soll eine ungewollte Begrünung verhindern

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Bewerbungen für die Poststelle gab es bei der Bürgerversammlung zwar keine, aber einige Anfragen, die Bürgermeister Jörg Agthe zum Abschluss verlas und beantwortete.

So erfuhren die verbliebenen Anwesenden zu später Stunde, dass die Kleingartenanlage im Hangnach keine Wohnbebauung darstelle, daher dieses Gebiet unterste Prioritätenstufe in Sachen Hochwasserschutz einnehme, zumal dort auch kein gewerblicher Betrieb gefährdet sei. Am Lettenbach werde es deshalb keinen Hochwasserschutz für die Schrebergärten geben.

Den Vorschlag für Infotafeln an zentralen Orten in den Ortsteilen, um auf Veranstaltungen und anderes hinzuweisen, fand Agthe für sehr gut und will das weiterverfolgen.

Dem Wunsch, die Öffnungszeiten für den Wertstoffhof von zwei auf drei Stunden zu verlängern, konnte der Bürgermeister nicht entsprechen, da die Gemeinde zwar das Gebäude unterhalte, der ZAK aber für den Betrieb zuständig sei.

Bei den Wünschen und Anträgen tauchte auch das geplante Demenzdorf in Hergensweiler auf, man solle die Gemeinde, die Teil der Verwaltungsgemeinschaft sei, doch unterstützen, was in Sachen Arbeitsplätze, Übernachtungszahlen und ähnlichem Vorteile brächte. Agthe wies jedoch auf die kommunale Planungshoheit Hergensweilers hin. „Moralisch unterstützen können wir Hergensweiler schon“, weiteres aber liege nicht in seiner Kompetenz, sagte der Bürgermeister.

Eine weitere Frage bezog sich auf die Breitbandförderung und wie schnell das Internet in der Gemeinde werden könnte. Agthe erklärte, dass auf der Scheibe in Zeisertsweiler zwar 100 Mbit möglich sei, aber weiter sei dieser schnelle Ausbau nicht mehr förderbar. Die Förderung in Bayern beschränke sich auf Gebiete unter 30 Mbit.

Die ungewollte Begrünung entlang der Ortsdurchfahrt Niederstaufen beklagte ein Antragsteller, der möchte, dass die Kehrmaschine öfter die Fugen an den Fußwegen entlang der Ortsdurchfahrt reinigen solle, auch wegen der Verkehrssicherheit.

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