Eine Mensa für Kita und Grundschule

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Zwischen Hallenfoyer und Kleinparkplatz soll die neue Mensa entstehen. Sie wird sich entlang der roten Fassade bis hin zur Fluch
Zwischen Hallenfoyer und Kleinparkplatz soll die neue Mensa entstehen. Sie wird sich entlang der roten Fassade bis hin zur Fluchttür der Leiblachhalle ziehen. Links im Bild ist das Schulgebäude, hinten sieht man die Kita St. Ambrosius. (Foto: Maria Luise Stübner.)
Maria Luise Stübner

Die unbefriedigende Essenssituation in Kindergarten St. Ambrosius und Schule verbessern: Das stand schon lange auf dem Plan von Hergensweilers Bürgermeister Wolfgang Strohmaier und den Räten. Jetzt hat das Gremium einen Knopf dran gemacht und einstimmig einen Anbau an die Leiblachhalle beschlossen. Auf der Fläche zwischen Foyer und Kleinparkplatz am Friedhofweg soll eine gemeinsame Mensa für die Kinder entstehen.

Die von Architekt Christian Auerbach veranschlagten Schätzkosten liegen bei 250 000 Euro. Im diesjährigen Haushalt ist das Geld schon eingestellt. Die Idee für einen Anbau an die Halle sei nicht neu, die habe schon Altbürgermeister Georg Betz gehabt, sagte Gemeindechef Strohmaier in der Beratung. In der Kita gebe es aktuell 55 Kinder, in der Schule 63, die hochqualitative Mittagsbetreuung werde immer mehr gebucht. „Denen sollten wir was Anständiges bieten“, so Strohmaier. Die Kindergartenkinder könnten dann durch Küche und „Stiefelgang“ in der Leiblachhalle trockenen Fußes ins Foyer und die angebaute Mensa gelangen. Die Grundschüler müssten acht Meter über den Schulhof laufen. Die Krippenkinder würden weiter in ihren Räumlichkeiten versorgt, erläuterte Strohmaier.

Ratsmitglied Johannes Schneider wollte wissen, ob es unterschiedliche Essenszeiten geben wird. Strohmaier bejahte: „Wir müssen schichten.“ Die Glasfront des Foyers käme beim Anbau weg, sagte der Gemeindechef auf die Frage von Josef Kohl. Und ein Teil des Foyers würde der Mensa schon zum Opfer fallen. Walter Nuber meinte, die Glasfront wäre ohnehin komplett „durch“, falle unten auseinander. Michael Rehm war es wichtig, dass bei Veranstaltungen in der Halle das Foyer komplett genutzt werden kann. Das sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Auch Lärmschutz für den kompletten Raum sollte angedacht werden, sagte Andrea Stiebler. „Daran denken wir, wenn wir abgestimmt haben“, meinte der gut aufgelegte Bürgermeister. „Ich steh’ total dahinter“, erklärte Constanze Heim zu dem Vorhaben. Sie finde nur die Summe „Wahnsinn“. Dafür könnte man ein halbes Einfamilienhaus bauen. Wolfgang Strohmaier stellte dazu fest, dass Architekt Auerbach bisher immer sehr realistische Kostenschätzungen abgegeben habe. Zuschussmöglichkeiten hätten sich bisher noch nicht aufgetan. Aber da bleibe man dran.

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