Der Radweg ist endlich fertig

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 Mit dem Durchlass ist seit dem Sommer die letzte große Maßnahme für den Geh- und Radweg Dornach-Burgstall geschafft. Über die F
Mit dem Durchlass ist seit dem Sommer die letzte große Maßnahme für den Geh- und Radweg Dornach-Burgstall geschafft. Über die Fertigstellung freuen sich Thomas Hanrieder vom Staatlichen Bauamt Kempten, Andreas Binder von der ausführenden Baufirma Kutter, Sigmarszells Bürgermeister Jörg Agthe, Markus Kreitmeier, Bereichsleiter Straßenbau Bauamt Kempten, Planer Oliver Daeges, CSU-Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter, Günter Binder vom Planungsbüro Daeges und Werner Schmid, Abteilungsleiter Bauamt Kempten (von links) (Foto: Archiv: Maria Luise Stübner)
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Dass der Geh- und Radweg zwischen Dornach und Burgstall fertig ist, ist für Sigmarszells Bürgermeister Jörg Agthe das wichtigste Ereignis des vergangenen Jahres. Damit die Gemeinde künftig ähnliches zu feiern hat, haben die Verantwortlichen viel vorbereitet.

Von seinem „Lieblingsprojekt“ hat Agthe bei der Bürgerversammlung gesprochen: Gemeint hat er den Geh- und Radweg , den das Staatliche Bauamt Kempten im Herbst fertiggestellt hat. Nach jahrelangen Verhandlungen, Planungen und dem Bau in drei Abschnitten ist als Letztes auch die Unterführung fertig geworden.

Während der Landkreis die Kreisstraße LI1 erneuert, saniert die Gemeinde den Schmutzwasserkanal. Das Ergebnis ist für Bürger kaum sichtbar, aber wichtig. Deshalb lässt sich Sigmarszell auch das Einiges kosten. Das gilt ebenso für den Breitbandausbau, damit möglichst viele Sigmarszeller vom schnellen Internet profitieren. Beide Aufgaben gehen auch in diesem Jahr weiter.

Ähnliches gilt auch für die Feuerwehr: Die Wehr in Sigmarszell hat einen neuen Mannschaftstransportwagen erhalten. Wie wichtig das Fahrzeug ist, hat sich zuletzt im Schneechaos des vergangenen Wochenendes herausgestellt. Die Feuerwehr Bösenreutin musste auf den neuen Anbau lange warten, weil sich die Genehmigung und die Zusage der Zuschüsse verzögert hat. Doch bis zum Jahresende war alles unter Dach und Fach, so dass die Planer die Ausschreibung für die Bauarbeiten vorbereiten können. Agthe hofft auf einen Baubeginn im Frühjahr.

Erfreulich ist der Erfolg Sigmarszells beim Förderprogramm „Innen statt Außen“. Der Freistaat wird den Umbau der alten Schule in Bösenreutin und die Planung des Bahnhofsumfeldes in Schlachters höher als üblich bezuschussen. Damit können in diesem Jahr die Planungen anlaufen. Ende des Jahres erhofft Agthe den offiziellen Förderbescheid, damit im Sommer 2020 die Bauarbeiten für das derzeit auf 900 000 Euro geschätzte Projekt beginnen können. Wie berichtet, soll ein Treffpunkt im Dorf mit barrierefreien Vereinsräumen sowie einem Café entstehen.

Ernst Maurer wird neuer Ehrenbürger von Sigmarszell

In Niederstaufen wird die Gemeinde den Kindergarten St. Wendelin erweitern. Dafür stehen die bisher von der Volksbank genutzten Räume zur Verfügung. Der Gemeinderat muss noch entscheiden, ob dort eine weitere Gruppe nötig ist oder ob dort Platz ist für eine Mittagsbetreuung der Schulkinder.

Aghte blickt auch auf Personalien zurück. Denn anstelle von Pfarrer Franz Walden ist inzwischen Anton Latawiec für die Katholiken in Sigmarszell verantwortlich. Der aus Sigmarszell stammende Elmar Vögel ist neuer Leiter des Schulamts. Und erstmals hat eine Sigmarszellerin das Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden: Dafür hatte der Bürgermeister Flaminia Henke bereits im Oktober geehrt.

Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Gemeinderat eine außergewöhnliche Auszeichnung beschlossen: Ernst Maurer wird wegen seiner vielfältigen Verdienste um die Gemeinde zum Ehrenbürger ernannt. Er war nicht nur politisch aktiv, sondern auch über viele Jahre bei der Feuerwehr und in verschiedenen Vereinen vor allem in Niederstaufen. Offiziell will ihm Agthe die Auszeichnung bei der nächsten Bürgerversammlung überreichen.

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