Agthe freut sich über 89,8 Prozent

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 Bürgermeister Jörg Agthe freut sich auf eine weitere Amtszeit.
Bürgermeister Jörg Agthe freut sich auf eine weitere Amtszeit. (Foto: Jessica Bautz)
Jessica Bautz

Mit einem aussagekräftigen Wahlergebnis von 89,8 Prozent der Stimmen haben die Sigmarszeller ihren Bürgermeister Jörg Agthe im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,5 Prozent und damit um rund zwei Prozentpunkte niedriger als vor sechs Jahren.

Agthe ist sichtlich erfreut, dass mehr als die Hälfte der Einwohner trotz Corona von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten. Von 1288 Wählern setzten 1156 ihr Kreuzchen bei Agthe. Einen Gegenkandidaten hatte er keinen.

Agthe ist gerade aus einem Wahllokal in Niederstaufen gekommen und stellt sein E-Bike am Rathaus ab, als er vom Wahlergebnis erfährt. „Das ist ein voller Vertrauensbeweis.“ Im Gegensatz zu seiner ersten Wahl, bei der er nur knapp gegen Kontrahenten Norbert Kurzemann gewonnen hatte, sind die Zahlen dieses Mal eindeutig. Der hohe Zuspruch sei für ihn eine besondere Motivation, um anstehende Projekte mit aller Energie so schnell wie möglich zu verwirklichen. Dazu zählen die Erweiterung der Kindertagesstätte Sankt Wendelin und die Fertigstellung des Anbaus vom Feuerwehrhaus in Bösenreutin. Trotz langer Arbeitszeiten, mache ihm der Beruf sehr viel Spaß. „Die Arbeit mit den Bürgern gibt einem sehr viel Energie zurück“, sagt er. Der Politikwissenschaftler ist gern in Sigmarszell. „Wir sind die Brücke zwischen Bodensee und Westallgäu.“ Das sei der besondere Reiz seiner Gemeinde. Der Münchener mag die Bodensee-Mentalität. Das Wissen, das er während seiner letzten Amtszeit angesammelt habe, werde ihm für die nächsten sechs Jahre helfen.

Die Wahlparty im Haus des Gastes in Schlachters ist dieses Jahr wegen des Coronavirus nicht für alle Bürger offen gewesen. Lediglich der Gemeinderat traf sich mit seinem neuen alten Bürgermeister, um das Ergebnis zu feiern.

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