Sie stehen bei jedem Wetter standhaft im Dialog

 Die Nonnenhorner Buchautorin und Künstlerin Uta Mayer.
Die Nonnenhorner Buchautorin und Künstlerin Uta Mayer. (Foto: Ira Cerisier)
Externer Leser-Inhalt

Die hier veröffentlichten Artikel wurden von Vereinen und Veranstaltern, Kirchengemeinden und Initiativen, Schulen und Kindergärten verfasst. Die Artikel wurden von unserer Redaktion geprüft und freigegeben. Für die Richtigkeit aller Angaben übernimmt schwäbische.de keine Gewähr.

Mit der Installation „Im Dialog bleiben“ greift die Nonnenhorner Buchautorin und Künstlerin Uta Mayer das brennende Thema Konfliktbewältigung ohne Gewaltanwendung in anderer Art auf. Ihr Wunsch nach friedlicher Konfliktlösung im Dialog ist bereits im 1. Band von „Augustin der Bodenseelöwe“ sichtbar. Das 2020 im Bucherverlag erschienene „4. Barthaar“ zeigt den kleinen Bodenseelöwe tapfer und mutig von Wasserburg nach Bregenz schwimmend. Dort trifft er auf den österreichischen Bodenseelöwen Theodor. Theodors Angst vor Landraub und feindlicher Übernahme wird von Augustin gewaltfrei und durch Dialog gelöst und eine länderübergreifende Freundschaft beginnt.

Im kürzlich erschienenen 2. Band „Augustin und Corinnas Virus“ führt die Reise über Nonnenhorn ins württembergische Kressbronn bis zum Schlösslepark. Augustin nutzt seine kreativen Kräfte und zaubert mit Hilfe seiner Freunde und seiner Großeltern für Corinna, die in Nonnenhorn wohnt, zu Beginn der Pandemie trotz Lockdown und vertrackter Situation ein unvergessliches Geburtstagsfest. Sein Motto hier: Es gibt immer einen Weg aus einer vertrackten Situation. Lebe furchtlos und gesund. Die Bedeutung des vertrauensvollen Dialogs in der Familie, von freundschaftlichem Zusammenhalt und ein starkes Immunsystem…

Die Installation in Nonnenhorn steht allen Stürmen zum Trotz im Weinhof Hornstein in der Uferstraße. Ben, das Nashorn und Paul, das Lama stehen dort mit ihren Freunden in bunter Vielfalt „im Dialog“. Die auf den Kopf gestellten bunten Treibhölzer aus dem See sind ein Hinweis der Künstlerin, dass für sie die Welt nicht erst seit der Pandemie auf dem Kopf steht.

Eine alte Kehrschaufel sagt „Vertrauen“. Wie bereits in ihrer Federinstallation „Friedenstaube“ im Lindenhofpark versucht sie, den Betrachtern auch das Vertrauen in den offenen Kunstraum zu geben. „Ohne Vertrauen könnte ich meine Außeninstallationen und die Freude an der bunten Vielfalt der Menschen nicht mit ihnen teilen.“

Wo die Installation nächstes Jahr zu sehen ist? In jedem Fall gilt: „Mit Mut und Vertrauen kann es anders werden“. Dies gilt für den Standort und für den zwischenmenschlichen Zusammenhalt. Der zwischenmenschlichen Klimavereisung durch offene Wahrnehmung und Dialog entgegenzuwirken, ist ihr Ziel. Sie stellt des Weiteren die Frage: „Brauchen wir die ´Welt der Superlative`, um glücklich zu sein?“

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen