Zur Geschichte der Hinteren Insel: LZ verlost zehn Audio-Guides

Schwäbische Zeitung

Was hat es mit dem Sockel auf der Karlsbastion auf sich? Warum war dieser früher sogar wichtiger als Leuchtturm und Löwe? Woher hat der Pulverturm seinen Namen? Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen gibt ein Audio-Guide zur Lindauer Gartenschau, den der Audio-Reiseführer „Fairführer“ hergestellt hat. Die LZ verlost zehn dieser Audio-Guides, die sich mit der Geschichte der Hinteren Insel beschäftigen.

Wer die Gartenschau besucht, kann auch Apfelbäume anschauen – ausgestellt von hiesigen Obstbauern zusammen mit dem Lindauer Landratsamt. Früher, lange bevor es die Gartenschau gab oder die Bodenseeklinik oder die Luitpoldkaserne oder all die Schanzen und Bastionen, da standen auf der Hinteren Insel schon einmal Obstbäume. Aber nicht, damit sie bestaunt werden konnte, sondern damit sie die Lindauer Bürger mit Nahrung versorgten.

Denn früher, da war die Hintere Insel der Obst-, Gemüse- und Weingarten der Lindauer. Und zwischen hinterer und vorderer Insel, die einfach nur „die Stadt“ genannt wurde, verlief ein Wassergraben. Dann kam die Eisenbahn und die veränderte alles. Ohne die Eisenbahn und ihren Damm hätte es die Gartenschau auf der Hinteren Insel wohl nie gegeben. Möglicherweise hätte sie an anderer Stelle stattfinden können, in Zech vielleicht oder in Schachen, oder vielleicht hätte sie auch auf der Wasserburger Halbinsel stattgefunden. Wer weiß.

Schauspielerin und Moderator als Sprecher

Dass die Gartenschau jedenfalls die Hintere Insel verschönern konnte, nachdem sich dort Jahrzehnte lang ein schnöder Betonparkplatz befand, das hat mit dem Bahndamm zu tun. Ältere Lindauerinnen und Lindauer werden sich noch dran erinnern, wie es dazu kam und was es mit der Eisenbahn zu tun hat. Aber die jungen, die etwa nach 1970 geboren wurden, werden sich nicht erinnern können.

Im Gartenschau-Führer werden all diese Geschichten von der Lindauer Schauspielerin Sabine Lorenz und dem Lindauer Moderator Rüdiger Wenk erzählt. Die Lindauer Zeitung widmet sich parallel in einer Serie der Geschichte der Hinteren Insel. Denn auch wenn die Geschichte der Hinteren Insel nicht so weit reicht, wie die der Stadt – mit der fast tausend Jahre alten Peterskirche – gibt es trotzdem auch dort einiges zu entdecken, das erklärt, warum die Hintere Insel eigentlich so aussieht, wie sie heute aussieht. Die Texte des Audio-Guides, die sich mit der Geschichte Hinteren Insel beschäftigen, werden in einer losen Serie in der Lindauer Zeitung erscheinen.

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