Zum Start von Misereor geht es „umwerfend anders“ zu

Mitglieder der Projektgruppe laden zum Mitmachen ein: Leon Lieckfeld (links oben), Verena Decker (rechts oben), Magdalena Kappel
Mitglieder der Projektgruppe laden zum Mitmachen ein: Leon Lieckfeld (links oben), Verena Decker (rechts oben), Magdalena Kappeler (links unten), Laura Haug (rechts), Johanna Pongratz (Mitte unten); nicht auf dem Bild Daniela Dörfler (sie hat die Postkarte erstellt), Luisa Fehle und Tobias Linder. (Foto: Kolping)
Lindauer Zeitung

Unter dem Motto „Umwerfend anders – Nachhaltigkeit trifft Zukunft“ lädt die Kolpingjugend im Diözesanverband Augsburg alle Jugendgruppen – nicht nur kirchliche – zum Mitmachen an der Jugendaktion zur Eröffnung der diesjährigen Misereor-Fastenaktion in der Diözese Augsburg ein. „Im Kontakt miteinander sein, erkennen, dass jeder seinen Teil zur Nachhaltigkeit und somit zum Erhalt der Schöpfung beitragen kann, und ins konkrete Tun kommen, das wollen wir mit dieser Aktion erreichen“, sagt Laura Haug von der Projektgruppe. Eröffnet wird die Fastenaktion dieses Mal in Lindau, auch Bischof Bertram Meier hat sein Kommen angekündigt.

Zu den Themen „Fleischkonsum und Ernährung“, „Hunger/Durst“, „Flucht“, „Klimawandel“, „Autofahren/Mobilität“, „Konsum und Lebensstil“, „Müllhalde Meer/Plastik“ und „Energie“ hat die Projektgruppe unterschiedliche Aufgabenpakete entwickelt. Auch zum von der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sánchez in Augsburg gefertigten Hungertuch und zum Misereor-Beispielland Bolivien gibt es Aufgaben. Die angemeldeten Jugendgruppen erhalten Ideen, wie sie dazu kreative Aktionen – analog oder digital – Corona-konform durchgeführt können. Maskottchen der Aktion ist „Pepe“, ein Alpaka aus Bolivien.

Am zweiten Sonntag in der Fastenzeit, 28. Februar, findet in St. Josef in Reutin die diözesane Eröffnung der Misereor-Fastenaktion für das Bistum Augsburg statt. Unter dem diesjährigen Motto „Es geht! Anders.“ hat die Konferenz der katholischen Verbände zusammen mit der Abteilung Weltkirche und der Pfarrei unter Federführung des Kolpingwerkes Diözesanverband Augsburg die Organisation übernommen.

Gemeinsam mit einheimischen Partnerorganisationen unterstützt Misereor Menschen jeden Glaubens, jeder Kultur, jeder Hautfarbe seit 1958 in über 104 000 Projekten in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika. Das Ziel von Misereor ist stets, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und dadurch eine dauerhafte Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen zu erreichen. In Deutschland und Europa setzt sich Misereor für mehr Armutsorientierung und Nachhaltigkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ein. Mit der Bildungsarbeit veranschaulicht Misereor globale Zusammenhänge und zeigt Handlungsoptionen für den Alltag auf, so die Pressemitteilung.

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