Zum Abschluss nochmals ein Sieg

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 Zum Abschluss der Meisterrunde holen die Islanders (weiße Trikots) in Weiden nochmals einen Sieg.
Zum Abschluss der Meisterrunde holen die Islanders (weiße Trikots) in Weiden nochmals einen Sieg. (Foto: Jürgen Masching)
Sportredakteur

Zuguterletzt wurde auch noch Eishockey gespielt beim letzten Auftritt der EV Lindau Islanders in der zu Ende gegangenen Meisterrunde der Oberliga Süd. Nachdem es am Sonntagnachmittag während der Anreise der Mannschaft von EVL-Spielertrainer Chris Stanley infolge eines Verkehrsunfalls zu Verzögerungen kam, begann die Partie der Lindauer bei den Blue Devils Weiden mit mehr als 90 Minuten Verspätung. Am Ende behielten die Gäste vom Bodensee vor rund 950 Zuschauern mit 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) die Oberhand und werden sich ab Dienstag auf die Play-off-Serie gegen die Tilburger Trappers vorbereiten, welche am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel in den Niederlanden beginnt.

Relativ ausgeglichen war das erste Drittel, in welchem die Islanders in der 15. Spielminute, auf Vorlage von EVL-Kapitän Andreas Farny und Simon Klingler, durch Jan Hammerbauer in Führung gingen. „Das war ein gutes Drittel von uns. Man merkt nicht, dass wir solange im Bus gesessen sind. Wir sind die organisiertere, sortiertere Mannschaft heute“, sagte der Sportliche EVL-Leiter Sascha Paul zu Drittelpause.

Gleich zu Beginn im Mittelabschnitt überstand Lindau eine knapp einminütige, doppelte Unterzahl – und schlug zurück: Santeri Ovaska besorgte „nach einer wunderschönen Kombination“ (Paul) den Treffer zum 2:0 (27.). Doch waren keine elf Sekunden gespielt, da netzten die Oberpfälzer nach einer Unachtsamkeit aufseiten des Islanders durch Martin Heinisch schon zum 1:2-Anschlusstreffer ein (27.).

Als Matteo Miller zum 3:1 traf (44.), bogen die Lindauer langsam auf die Siegerstraße ein. Zwar verkürzte Marcel Waldowsky knapp sieben Minuten vor der Schlusssirene für die Blue Devils noch auf 2:3. Doch mit dem Tor durch Simon Klingler, welches er zwölf Sekunden vor dem Ende in doppelter Überzahl markierte, war die Partie entschieden. Es war ein versöhnlicher Abschluss der Meisterrunde für die Islanders nach den ganzen Strapazen der bisherigen Saison und nach dem gefährlichen Unfall wenige Stunden zuvor auf der Hinfahrt vom Bodensee in die Oberpfalz. Und es war ein Mutmacher für die nächste, riesengroße Herausforderung, nachdem die Lindauer mit dem Erreichen der Play-offs ohnehin den größten Erfolg in ihrer Vereinsgeschichte errungen haben. Winkt doch mit den Tilburg Trappers als nächster Gegner am kommenden Wochenende der Play-off-Meister der vergangenen Jahre.

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