Wiedersehen mit guten Freunden

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Lindauer Zeitung

- „Endlich war es soweit. Am Samstag, 16. Juni, konnten 19 Schüler des Bodensee-Gymnasiums ihre amerikanischen Freunde, die sie beim dreiwöchigen Besuch im Sommer letzten Jahres kennengelernt hatten, in Lindau willkommen heißen. Die Freude darüber war auf beiden Seiten sehr groß.

Nach einem ersten Wochenende in den Gastfamilien wurden die Schülerinnen und Schüler und ihre drei Begleitlehrer aus der Partnerschule in Hopkinton/New Hampshire herzlich vom Schulleiter, Herrn König, begrüßt. Die dauerhafte Freundschaft zwischen beiden Schulen und beiden Ländern jenseits politisch wechselvoller und ungewisser Zeiten wurde dabei besonders hervorgehoben. Die amerikanischen Gäste besuchten in den nächsten zwei Wochen gemeinsam mit ihren deutschen Partnern den Unterricht und konnten so auch ihre erlernten Deutschkenntnisse anwenden und vertiefen.

Daneben gehörten aber natürlich ebenfalls zahlreiche Ausflüge und Aktivitäten zum Programm. So wurden die amerikanischen Gäste im historischen Saal des alten Rathauses von Marion Miller von der Stadt Lindau herzlich begrüßt und bekamen in angenehmer Atmosphäre erste Informationen über Lindau. Diese wurden im Anschluss bei der Stadtführung durch die Inselstadt vertieft. Dabei erhielten die amerikanischen Schülerinnen und Schüler einen spannenden und lebhaften Einblick in die bewegte Geschichte Lindaus.

Anhand kurzer Präsentationen der deutschen Schülerinnen und Schüler zum Austausch-Thema „Changes“ wurde ein Einblick in wichtige Veränderungen in Lindau, Bayern, Deutschland und Europa in Vergangenheit und Gegenwart gewährt. Die amerikanischen Schülerinnen und Schüler hatten ebenfalls Vorträge vorbereitet, mit denen sie dann wissbegierige und motivierte Sechstklässler begeistern konnten. Nach einer Wanderung durch die Rappenlochschlucht sowie einem Ausflug nach Wangen standen in der zweiten Woche Exkursionen nach Konstanz und Augsburg sowie die Besichtigung des Weinguts Haug auf dem Programm. Bei alldem wurde deutlich, dass das große Theater auf der politischen Weltbühne für den Zusammenhalt auf persönlicher Ebene keine Rolle spielt. Dass die geschlossenen Freundschaften über den Austausch hinaus Bestand haben werden, wurde bei der stimmungsvollen und fröhlichen Abschiedsfeier mehr als deutlich.“

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