Wie zwei Hospizhelferinnen dem Tod täglich begegnen und mit ihm umgehen

Lesedauer: 7 Min
Uta Reinholz und Elisabeth Felder im Garten des Hospiz.
Uta Reinholz und Elisabeth Felder im Garten des Hospiz. (Foto: Christian Flemming)

Alle Gespräche als Podcast zum Nachhören

Die Lindauer Zeitung nimmt die Tagung „Religions for Peace“ zum Anlass, sich mit den Themen Religion und Frieden auseinanderzusetzen.

In einer Serie wird sie die zehn Religionen vorstellen, die bei der Tagung im August in Lindau vertreten sein werden. Dazu gehören Bahaitum, Buddhismus, Hinduismus, Christentum, Islam, Indigene, Jainismus, Judentum, Sikhismus und Zarathurismus.

Außerdem haben sich die Redakteure mit verschiedenen Lindauern dem Thema Frieden angenähert – und zwar auf ganz unterschiedliche Weise. Mit dem Psychiater Christian Peter Dogs geht es um den Seelenfrieden, Anneliese Spangehl erzählt von ihren Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg und warum sie heute zufrieden ist mit ihrem Leben. Der afghanische Flüchtling Ramin Wakili erzählt von seiner Flucht und warum er den Frieden noch immer sucht. Die beiden Hospiz-Mitarbeiterinnen Elisabeth Felder und Uta Reinholz sprechen darüber, wie Menschen am Lebensende ihren Frieden finden – und ob das überhaupt wichtig ist. Adnan Wahhoud berichtet von seiner Syrienhilfe und warum er nie aufhören wird, vom Frieden in seinem Heimatland zu träumen. Tabea Schoch, die nach einem Unfall die Diagnose „Querschnittslähmung“ erhielt, erzählt, wie sie mit ihrem Schicksal Frieden gemacht hat. Die Gespräche wurden alle aufgezeichnet. Es gibt sie als Podcast in voller Länge zum Nachhören auf

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Uta Reinholz und Elisabeth Felder sprechen über ihre Arbeit als Hospizhelferinnen, wie sie sich auf ihr Leben auswirkt – und warum Trauer Frieden bringen kann.

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Alle Gespräche als Podcast zum Nachhören

Die Lindauer Zeitung nimmt die Tagung „Religions for Peace“ zum Anlass, sich mit den Themen Religion und Frieden auseinanderzusetzen.

In einer Serie wird sie die zehn Religionen vorstellen, die bei der Tagung im August in Lindau vertreten sein werden. Dazu gehören Bahaitum, Buddhismus, Hinduismus, Christentum, Islam, Indigene, Jainismus, Judentum, Sikhismus und Zarathurismus.

Außerdem haben sich die Redakteure mit verschiedenen Lindauern dem Thema Frieden angenähert – und zwar auf ganz unterschiedliche Weise. Mit dem Psychiater Christian Peter Dogs geht es um den Seelenfrieden, Anneliese Spangehl erzählt von ihren Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg und warum sie heute zufrieden ist mit ihrem Leben. Der afghanische Flüchtling Ramin Wakili erzählt von seiner Flucht und warum er den Frieden noch immer sucht. Die beiden Hospiz-Mitarbeiterinnen Elisabeth Felder und Uta Reinholz sprechen darüber, wie Menschen am Lebensende ihren Frieden finden – und ob das überhaupt wichtig ist. Adnan Wahhoud berichtet von seiner Syrienhilfe und warum er nie aufhören wird, vom Frieden in seinem Heimatland zu träumen. Tabea Schoch, die nach einem Unfall die Diagnose „Querschnittslähmung“ erhielt, erzählt, wie sie mit ihrem Schicksal Frieden gemacht hat. Die Gespräche wurden alle aufgezeichnet. Es gibt sie als Podcast in voller Länge zum Nachhören auf

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