Wenn Profis mit Amateuren segeln

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Lindauer Zeitung

Drehender, mäßiger bis frischer Wind bescherte den Teilnehmern des Vorbereitungs-Trainings zum 33. Internationalen Katpokal Bodensee am vergangenen Wochenende zwei Tage Segelspaß pur. Die Flotte bestehend aus Teams des Veranstalters, der Wassersportabteilung der TSG Lindau Zech und Initiator Gerd Schmitzer und bundesweit angereisten Gästen, lieferte sich auf dem Wasser spannende Startsituationen und spektakuläre Tonnenmanöver. Begleitet wurde das Training durch ein Trimm- und Taktiktraining an Land. So gerüstet, sehen die Teilnehmer dem Internationalen Katpokal Bodensee, der am kommenden Wochenende vor Lindau ausgetragen wird, gespannt entgegen.

Der Internationale Katpokal Bodensee, auch in diesem Jahr wieder von der Wassersportabteilung der TSG Lindau Zech veranstaltet, findet mittlerweile in der 33. Auflage statt. Das Event erfreut sich seit Jahren einer wachsenden Fangemeinde aus der Katamaran-Regattaszene. Als größte Katamaran-Regatta im süddeutschen Raum und traditionell immer um Pfingsten herum, ist der Katpokal dabei für viele ein wichtiger Punkt im Regattakalender und Start in die Saison, heißt es in einer Mitteilung der TSG Lindau Zech.

Die TSG-W erwartet auch in diesem Jahr wieder ein internationales Teilnehmerfeld mit Gästen aus Österreich, der Schweiz und weiter nördlich bis aus den Niederlanden. Nicht zuletzt aufgrund der Teilnahme an europaweiten Regatten der Aktiven der TSG-W, die als Botschafter für den Verein immer auch Werbung für den Wassersport in unserem schönen Revier machen, kommt das Interesse der zum Teil weit angereisten Teilnehmer zustande.

Das Besondere an der Veranstaltung, die als offene Katamaran-Regatta für Sportkatamarane verschiedenster Hersteller klassenoffen ausgetragen wird, ist der Mix von Profis und Amateuren, die sich hier in einem gemeinsamen großen Teilnehmerfeld auf dem Wasser messen können. Gewertet wird in den Klassen nach Texel-Rating kleiner und größer 107, sowie der Einheitsklassen A-Cat, Formula 16 und Formula 18. Wobei die Klassen A-Cat, F16 und F18 allein aufgrund ihrer Teilnehmerzahlen diese Regatta als Klassenregatta ihrer jeweils eigenen Vereinigung anrechnen können.

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