Weiterbildung der Übungsleiter des TV Reutin

 Aufmerksam folgten die Anwesenden den Ausführungen der beiden Schutzfachkräften für sexualisierte Gewalt.
Aufmerksam folgten die Anwesenden den Ausführungen der beiden Schutzfachkräften für sexualisierte Gewalt. (Foto: Maja Beck)
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Zwei Übungsleiterinnen des TV Reutin, Tina Wolf und Dina Bemetz, hatten sich Anfang letzten Jahres zu Schutzfachkräften für Sexualisierte Gewalt im Verein ausbilden lassen. Nun war es ihnen ein Anliegen, auch die anderen Übungsleiter und Helfer des Vereins zu diesem Thema zu sensibilisieren.

Ende Juli fand nun auf dem Schulhof der Reutiner Schule eine Infoveranstaltung der beiden zu diesem Thema statt. Dabei hatte die Vorstandschaft, die geschlossen hinter dieser Präventionsveranstaltung stand, für das leibliche Wohl aller Teilnehmer gesorgt. Das unverhofft schlechte Wetter wurde mit spontan aufgebauten Pavillons umschifft und konnte den 31 anwesenden Mitgliedern die Laune nicht verderben.

Nach ihrer Ausbildung zu „Schutzfachkräften“ war Tina Wolf und Dina Bemetz schnell klar, dass dieses wichtige Thema in der Vereinsarbeit immer mehr präsent wird und im Verein daher in die Breite getragen werden sollte unter den Übungsleitern und Helfern. Mit einem abwechslungsreichen Vortrag verdeutlichten die beiden Schutzkräfte den Anwesenden die Wichtigkeit und Präsenz des Themas „sexuelle Gewalt im Verein“ und nahmen ihnen im gleichen Atemzug aber die Angst im Umgang mit diesem Thema.

Im Prinzip gibt es drei wichtige Umgangsregeln, nämlich Hinschauen, Hinhören und Reagieren. Zu den Details und Vorgehensweisen informierten sie mithilfe einer Power Point Präsentation und vermittelten hier wichtige Anregungen und Tipps. Ein kurzer Film verdeutlichte die ganze Thematik und den Umgang im Verein damit nochmals. Außerdem war während einer kleinen Pause und nach der Infoveranstaltung ausreichend Zeit zum gemeinsamen Austausch.

Alle Übungsleiter und Helfer erhielten einen Ehrenkodex und einen Krisenplan ausgeteilt. Der Ehrenkodex muss von allen ehrenamtlichen Mitarbeitern unterschrieben werden. Dies dient wie das Führungszeugnis zur Absicherung des Vereins und zum Schutz der Mitglieder.

Der Krisenplan wurde mit der Vorstandschaft erarbeitet, um im Verdachtsfall einen genauen Ablauf zu haben, welche Schritte im Falle eines Falles zu ergreifen sind. Denn das wichtigste bei diesem Thema kann nur Prävention sein.

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