Wahre Geschichten über Reise und Flucht

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 Mit dem Fahrrad fährt der Schriftsteller bis nach Teheran.
Mit dem Fahrrad fährt der Schriftsteller bis nach Teheran. (Foto: Veranstalter)
Lindauer Zeitung

Der österreichische Reiseschriftsteller Franz Paul Horn stellt am Freitag, 25. Oktober, sein neues Buch in der Bregenzer Stadtbücherei vor. Es erzählt von der Reise seines Lebens: Mit dem Fahrrad bis nach Teheran.

Das Buch trägt den Titel: „Über die Grenzen – Wien, Damaskus, Kabul: Drei wahre Geschichten über Reise und Flucht“. Darin schildert Horn die Reise, die er mit dem Fahrrad zusammen mit zwei Freunden unternimmt. Sein Ziel ist Teheran.

Wie kommt man auf die Idee mit dem Rad 5000 Kilometer weit zu fahren, nur mit Schlafsack, Isomatte und Zelt? Ihr Weg wird zu einem ausgelassenen Abenteuer voller Improvisation, Missgeschicke, Flirts und Erkenntnissen über andere Länder, fremde Menschen und deren Kulturen. Zur gleichen Zeit brechen Malek aus Afghanistan und Filip aus Syrien ebenfalls zu einer Reise auf. Krieg, der IS und schiere Verzweiflung zwingen sie, ihre Heimat und Familie zu verlassen. Sie müssen sich Schleppern anvertrauen, geraten mehrfach in Lebensgefahr.

„In harten Schnitten erzählt Franz Paul Horn die realen Geschichten dreier junger Männer“, heißt es in einer Pressemitteiluing des Veranstalters. Unbeschwert und abenteuersüchtig der eine, gehetzt und ohne Sicherheit die beiden anderen. Sie reisen aufeinander zu, passieren zur selben Zeit die gleichen Orte, doch ihre Erfahrungen könnten unterschiedlicher nicht sein.

Der 32-jährige Franz Paul Horn studierte Biologie und Publizistik, arbeitete als Ökologe an der Universität Wien und später im Naturschutz. Er bezeichnet sich selbst als Sportler, Menschenfreund und Abenteurer, seine Reisen führen ihn um die ganze Welt. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

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