Volksbegehren Artenvielfalt im Landkreis Lindau noch deutlich unter Zehn-Prozent-Hürde

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 Noch bis zum 13. November läuft die Frist zur Unterschrift beim Volksbegehren „Rettet die Bienen“.
Noch bis zum 13. November läuft die Frist zur Unterschrift beim Volksbegehren „Rettet die Bienen“. (Foto: Archiv: dpa)
Lindauer Zeitung

Das Volksbegehren Artenvielfalt und Naturschönheit findet im Landkreis Lindau zwar schon etliche Unterstützer: Bis Freitagmittag hatten in fast allen Rathäusern etwa sechs Prozent der Wahlberechtigten unterschrieben. Mindestens zehn Prozent der bayerischen Wahlberechtigten müssen bis zum 13. Februar die Initiative von ÖDP, Grünen und Landesbund Vogelschutz unterschreiben, sonst scheitert sie.

In der Stadt Lindau haben – so schreiben es die Initiatoren des Volksentscheides auf ihrer Internetseite – bisher 1269 von 17 557 Wahlberechtigten die Möglichkeit zur Unterschrift genutzt. Das sind etwas mehr als sieben Prozent. Im Vergleich mit dem ähnlich großen München-Unterhaching ist das wenig: Dort hatten am Donnerstag schon fast 14 Prozent der Wahlberechtigten unterschrieben.

In Wasserburg haben sich 179 von 2950 Wähler eingetragen, was gut sechs Prozent entspricht. In Nonnenhorn haben sich immerhin schon rund acht Prozent, nämlich 108 von 1347 Stimmberechtigten, eingetragen. Auf etwa sechs Prozent kommt nach Aussage der Internetseite Weißensberg mit 118 Unterschriften.

Das ist fast die gleiche Quote wie derzeit in Hergensweiler, wo bisher 80 Bürger das Volksbegehren unterstützen. In Bodolz erzielt es mit 150 von 2201 Stimmberechtigten einen Anteil von knapp sieben Prozent. Einziger Ausreißer nach unten ist Sigmarszell: Hier haben laut Übersicht bis Donnerstag nur 115 von 2171 und damit nur fünf Prozent der Stimmberechtigten unterschrieben.

Die Listen zur Unterstützung der Initiative liegen in den Rathäusern der Gemeinden aus, Wasserburg bietet als Extra-Service für seine älteren Bewohner zudem eine Möglichkeit, direkt im Seniorenheim Hege zu unterschreiben.

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