Volksbank ist auch 2018 erfolgreich

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 Zeigen sich mit dem Geschäftsjahr 2018 sehr zufrieden (von rechts): Josef Hodrus (Vorstandssprecher), Werner Mayer (Vorstandsmi
Zeigen sich mit dem Geschäftsjahr 2018 sehr zufrieden (von rechts): Josef Hodrus (Vorstandssprecher), Werner Mayer (Vorstandsmitglied), Georg Kibele (Vorstandsmitglied) und Paul Schwarz (Regionalmarktdirektor Wangen/Lindau) im Gruppenbild mit dem Mentalmagier Andy Häussler. (Foto: ust)
Ulrich Stock

Die Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG (VBAO) mit Sitz in Leutkirch kann auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken. Wie Vorstandsprecher Josef Hodrus beim diesjährigen Mitgliederforum in Lindau informierte, ist die Bilanzsumme im ersten vollständigen Geschäftsjahr nach der Fusion um fast 158 Millionen Euro oder 7,3 Prozent auf rund 2,325 Milliarden Euro gestiegen. Maßgeblicher Wachstumsbringer waren die Kundeneinlagen, die sich gegenüber dem Vorjahr um knapp 126 Millionen Euro (7,9 Prozent) auf rund 1,720 Milliarden Euro erhöhten. Nicht ganz so stark fiel der Anstieg bei den Kundenkrediten aus, die um 66,3 Millionen Euro (4,3 Prozent) auf rund 1,598 Milliarden Euro zunahmen.

Während die Provisionserträge ebenfalls um eine halbe Million Euro gesteigert werden konnten, wurde beim Zinsüberschuss abermals ein Rückgang verzeichnet, und zwar um 4,0 Prozent auf 1,7 Millionen Euro, wie der Vorstandssprecher weiter berichtete. Dass sich der Verwaltungsaufwand um eine Million Euro (2,7 Prozent) reduzierte, sei hingegen eine „positive Auswirkung der Fusion“. Unterm Strich ergab sich für 2018 ein Bilanzgewinn in Höhe von 4,75 Millionen Euro, das sind rund 200 000 Euro mehr als zuvor. Daraus soll eine vierprozentige Dividende, insgesamt rund 900 000 Euro, an die Mitglieder der Genossenschaftsbank ausgeschüttet werden, kündigte Hodrus an. Entscheiden darüber müsse noch die Vertreterversammlung, die Anfang Juni in Leutkirch geplant sei.

Neu: Dreiervorstand

„Die Ertragslage ist gut, ebenso die Vermögenslage, und wir haben eine überdurchschnittliche Eigenkapital-Ausstattung“, betonte Hodrus vor den rund 200 Mitgliedern, die zum Forum in die Lindauer Inselhalle gekommen waren. Gemessen an der Bilanzsumme liege die Leutkircher Genossenschaftsbank auf Platz 14 unter den 171 Volks- und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg. Stetig bergauf geht es auch bei der Mitgliederzahl – sie stieg bis Ende 2018 nochmals um 601 auf insgesamt 53 345.

Hodrus berichtete auch über eine Neuverteilung der Aufgaben im Vorstand. Eine solche war notwendig geworden, nachdem der Posten von Stefan Scheffold, der Anfang dieses Jahres bei einem Unfall ums Leben gekommen war, nicht nachbesetzt wurde. Scheffold war ebenfalls Vorstandssprecher im einstigen Vierervorstand.

Somit wird Hodrus im Zuge der neuen Aufgabenverteilung künftig neben den Regionalmärkten, den Bereichen Privat- und Gewerbekunden, Baufinanzierung und Immobilien sowie Marketing und Vertrieb auch für die Immobilientochter OSB und die VBAO-Projektentwicklung verantwortlich sein. Georg Kibele, bislang für Firmen- und Vermögenskunden zuständig sowie Mit-Geschäftsführer bei der VBAO-Projektentwicklung, wird sich zusätzlich um die interne Revision und das Warengeschäft kümmern. Werner Mayer wiederum wird in Zukunft zusätzlich zu den Bereichen Marktfolge, Organisation/IT, Sanierung/Abwicklung und Kreditrecht die Abteilungen Gesamtbanksteuerung & Treasury sowie Personal & Recht & Vorstandsstab leiten.

Im Anschluss an den Vorstandsbericht war Unterhaltsames angesagt. Allerdings wurden die anwesenden Genossenschaftsmitglieder abermals mit Zahlen konfrontiert. Diesmal war es jedoch Andy Häussler, der die Köpfe zum Rauchen brachte. Der zweifache Deutsche Meister der Mentalmagie und Preisträger bei den Weltmeisterschaften präsentierte mit seinem Programm „Gedankenwelten“ die gesamte Bandbreite dieser magischen Kunst. Sein Slogan lautet: „Nutze deine fünf Sinne und erziele dabei die Wirkung deines sechsten Sinnes!“ Mit einer Reihe von Zahlenspielen konnte er das Publikum begeistern, zumal er immer wieder auch einzelne Mitglieder für die Demonstration seiner Zaubertricks als Versuchskaninchen auf die Bühne lockte. Wirklich entspannen konnten sich die Genossenschafter erst nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung, als es im Foyer Essen vom Buffet und Getränke für alle gab.

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