Viertes Team des Schachclubs Lindau steht weiter oben

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 Durchwachsen verlief für den Lindauer Schachclub das Spielwochenende.
Durchwachsen verlief für den Lindauer Schachclub das Spielwochenende. (Foto: privat)
Lindauer Zeitung

Ein Sieg und eine Niederlage: Das ist die Bilanz des Schachclubs Lindau vom vergangenen Wochenende, wie der Verein mitteilt.

In der fünften Runde der Schach-Bezirksliga war die zweite Lindauer Schachmannschaft Gastgeber im Spiel gegen Tabellenführer Weiler. Da auf jedem Brett die Gegner die bessere DWZ (Deutsche Wertungszahl) aufwiesen, waren die Erwartungen der Heimmannschaft nicht sehr hoch. Nach kurzer Zeit ging Lindau jedoch unerwartet in Führung, nachdem Stefan Greussing von einem Eröffnungsfehler seines Kontrahenten profitieren konnte. Nach nur acht Zügen gewann er einen Läufer und somit das Spiel. Die Glückssträhne für Lindau war jedoch nur von kurzer Dauer. Es folgte eine Reihe von Pleiten, Pech und Pannen. Philipp Streitenberger verlor einen Turm, Philipp Ritter einen Läufer und Michael Schade zwei Bauern. Alle drei mussten ihre Partien kurzerhand aufgeben.

Als kleiner Lichtblick erwies sich Oliver Omert, der auf Brett 1 ein Remis gegen einen viel stärkeren Spieler halten konnte. Dann folgten allerdings zwei Niederlagen: Mannschaftsführer Mike Montgomery wurde langsam in einem Endspiel mit Turm gegen Läufer, Springer und Bauernpaar erwürgt. Michael Voss konnte einen Angriff am Königsflügel mit anschließenden Matt nicht abwehren. Am längsten spielte Alwin Zimmermann mit einem Bauer weniger. Er konnte allerdings die Partie in einem Turmendspiel lenken und ein Unentschieden herausholen. Mit dem Endstand von 2:6 steht die jetzt Lindauer Zweite auf Platz sechs in der Tabelle. Die nächste Runde ist ein Auswärtsspiel gegen Friedrichshafen 1.

In der E-Klasse zeigte die Lindauer vierte Mannschaft erneut eine starke Leistung. Gegen das Team Ertingen 3 gewann sie zu Hause mit 3,5:0,5. Nach einem schnellen Königsangriff mit Matt durch Jonas Steur gingen die Gastgeber sofort in Führung. Adrian Kaz hatte ebenfalls leichtes Spiel. Am Schluss war sein materieller Vorteil nicht weniger als ein Turm und sechs Bauern. Danach sicherte Stella Antonietti ein Remis für einen wichtigen halben Punkt seiner Mannschaft. Am Spitzenbrett konnte Manoel Wind nach einem langen Kampf die gegnerische Dame fangen. Sein Gegner gab sofort auf. Somit bleibt Lindau Tabellenerster nach fünf gespielten Runden.

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