Unfallfahrer war vermutlich zu schnell

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Unfall in Unterreitnau: Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer zu schnell in die Linkskurve gefahren ist.
Unfall in Unterreitnau: Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer zu schnell in die Linkskurve gefahren ist. (Foto: Christian Flemming)

Die Polizei vermutet überhöhte Geschwindigkeit als Ursache für den schweren Unfall in Unterreitnau vom Sonntag. Die schwer verletzte 18-Jährige schwebt nach wie vor in Lebensgefahr. Das teilte Thomas Steur, Vizechef der Lindauer Polizei, auf Nachfrage der LZ mit.

„Wir ermitteln wegen überhöhter Geschwindigkeit“, fasste Thomas Steur die bisherigen Erkenntnisse zusammen. Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer zu schnell in die Linkskurve gefahren ist und dabei aus der Kurve getragen wurde. Bei dem Versuch gegenzusteuern, zog er nach links und stieß dabei frontal in die Hauswand eines freistehenden Hauses. In dem Auto saßen drei junge Menschen im Alter von 19 bis 25 Jahren, die bei dem Unfall verletzt wurden.

Das 18-jährige Mädchen, das auf dem Rücksitz saß, schwebt nach Auskunft der Polizei immer noch in Lebensgefahr. Fahrer und Beifahrer hätten dagegen das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Der Unfall hatte sich Samstagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf der Landstraße nach Unterreitnau ereignet. Die Sicherungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis in den späten Abend an. Erst gegen 22 Uhr wurde die Straße wieder freigegeben.

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