Unerlaubt eingereist: Mann muss in Haft

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 Am Bahnhof klicken die Handschellen.
Am Bahnhof klicken die Handschellen. (Foto: Alexandra Stolze/Bundespolizei)
Lindauer Zeitung

Die Bundespolizei hat am Donnerstag einen afghanischen Straftäter in Untersuchungshaft eingeliefert. Der Mann war in der Vergangenheit bereits mehrfach straffällig geworden und zurückgeschoben worden. Nun muss er sich neuerlich wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes verantworten.

Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte am Mittwoch den Mann im Lindauer Hauptbahnhof. Der Mann, der keine Ausweisdokumente vorweisen konnte, wollte sich angeblich mit einem Freund treffen und habe seine Papiere in seiner Wohnung in Dornbirn vergessen, schreibt die Polizei. Die Beamten fanden die Personalien des Migranten trotzdem heraus: durch den Abgleich seiner Fingerabdrücke. Sie stellten auch fest, dass gegen den 22-Jährigen ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik besteht. Ferner wurde der seit Anfang August als untergetaucht geltende Migrant von der Ausländerbehörde Lindau per Aufenthaltsermittlung gesucht.

Der als Gewalttäter und Drogenkonsument polizeibekannte Mann habe seit 2017 aufgrund von Gewaltstraftaten, vor allem gegen Polizeibeamte sowie Sexualdelikten sechsmal hinter Gittern gegessen und war Anfang 2019 aus der Haft nach Österreich zurückgeschoben worden. Er hielt sich zuletzt ohne festen Wohnsitz in Österreich auf. Bis Mitte Oktober war er in der Justizvollzugsanstalt Feldkirch untergebracht.

Die Bundespolizisten lieferten den Mann nach der Haftrichtervorführung in Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.

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