Rainer Rothfuß (rechts) freut sich mit den anderen Vorstandsmitgliedern des Vereins „Druschba Global“ über den Bautzner Frieden
Rainer Rothfuß (rechts) freut sich mit den anderen Vorstandsmitgliedern des Vereins „Druschba Global“ über den Bautzner Friedenspreis. (Foto: Verein Bautzner Frieden)
Schwäbische Zeitung
Redaktionsleiter

Zur Person:

Rainer Rothfuß lebt mit seiner Familie in Lindau. Bis 2015 war er Professor für politische Geografie in Tübingen. Er ist Mitglied der CSU. Als solcher hat die Lindauer CSU ihn im Herbst 2011 als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in Lindau nominiert.

Im Streit über das Bürgerbegehren für den Hauptbahnhof Reutin hat Rothfuß die Kandidatur niedergelegt, die CSU hat sich einen anderen OB-Kandidaten gesucht. Rothfuß hat mit seiner Bürgerinitiative Hauptbahnhof Reutin den zweiten Bürgerentscheid gewonnen. Die BI ist bis heute tätig und wird bei der Planung des neuen Bahnhofs immer wieder aktiv.

Die Deutsche Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte hat Rothfuß 2015 zum geschäftsführenden Vorsitzenden gewählt. Nach einem umstrittenen Interview mit dem Onlinesender NewsFront auf der Krim, in dem er einseitig EU, NATO und faschistische Kräften in der Ukraine für den Krieg in der Ukraine verantwortlich machte, wurde er nach einem halben Jahr wieder abgewählt. (dik)

Der Lindauer Rainer Rothfuß ist mit dem Bautzner Friedenspreis ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung in der sächsischen Stadt war allerdings von Streit begleitet.

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Zur Person:

Rainer Rothfuß lebt mit seiner Familie in Lindau. Bis 2015 war er Professor für politische Geografie in Tübingen. Er ist Mitglied der CSU. Als solcher hat die Lindauer CSU ihn im Herbst 2011 als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in Lindau nominiert.

Im Streit über das Bürgerbegehren für den Hauptbahnhof Reutin hat Rothfuß die Kandidatur niedergelegt, die CSU hat sich einen anderen OB-Kandidaten gesucht. Rothfuß hat mit seiner Bürgerinitiative Hauptbahnhof Reutin den zweiten Bürgerentscheid gewonnen. Die BI ist bis heute tätig und wird bei der Planung des neuen Bahnhofs immer wieder aktiv.

Die Deutsche Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte hat Rothfuß 2015 zum geschäftsführenden Vorsitzenden gewählt. Nach einem umstrittenen Interview mit dem Onlinesender NewsFront auf der Krim, in dem er einseitig EU, NATO und faschistische Kräften in der Ukraine für den Krieg in der Ukraine verantwortlich machte, wurde er nach einem halben Jahr wieder abgewählt. (dik)

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