Ultimativer Showdown ums zweite Final-Ticket

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Augen zu und durch: Für Roland Schlinger (am Ball) von Alpla HC Hard ist es eine der letzten Partien in seiner Karriere.
Augen zu und durch: Für Roland Schlinger (am Ball) von Alpla HC Hard ist es eine der letzten Partien in seiner Karriere. (Foto: waza)
Lindauer Zeitung

In der Sporthalle am See fällt am Sonntag, 21. Mai, ab19.05 Uhr (ORF Sport+ und LAOLA1.tv) die Entscheidung, wer Gegner von HC Fivers WAT Margareten im Endspiel der Handball Liga Austria (HLA) sein wird. Im entscheidenden Spiel der Best-of-three-Halbfinalserie hat Alpla HC Hard die SG Insignis Handball Westwien zu Gast.

In der Serie steht es 1:1. Nach dem 30:20 (15:13)-Heimsieg zum Auftakt mussten sich die „Roten Teufel“ vom Bodensee am vergangenen Sonntag auswärts in der Südstadt knapp mit 29:30 (14:14) geschlagen geben. „Wir wollen den Heimvorteil nützen“, so Hard-Cheftrainer Petr Hrachovec. Seit 372 Tagen sind seine Schützlinge in der Sporthalle am See ligaübergreifend ungeschlagen. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Es wird ein ganz schweres Spiel für uns. Auswärts hatten wir nach 15 Minuten Probleme in der Defensive und zu viele Fehler gemacht“, erklärt der 44-Jährige. Bis auf Konrad Wurst (Rückenprobleme) kann der Coach auf seinen stärkste Formation zurückgreifen kann. Akribisch werden sich die Hausherren auf das Entscheidungsspiel vorbereiten.

Am Samstagnachmittag (16 Uhr) steht das Abschlusstraining an. Am Spieltag wird sich die Mannschaft zwei Stunden vor Anpfiff zu Kaffee und Kuchen treffen. Die Wiener hoffen auf einen erneuten „Last-Minute-Sieg“. Im Grunddurchgang schaffte das Team aus der Bundeshauptstadt nur dank der direkten Begegnungen gegen die punktegleichen Tiroler den Einzug ins Obere Play-off. Dort belegten sie den letzten Platz.

Im Viertelfinale drehte Westwien das entscheidende dritte Spiel beim UHK Moser Medical Krems. Nach einem 10:14-Pausenrückstand feierten Sebastian Frimmel und Co. mit dem 26:22-Auswärtssieg den für kaum mehr möglich gehaltenen Einzug ins Halbfinale. „Zweimal hat man uns wahrscheinlich schon in der Urlaubspause gesehen, zweimal haben wir uns zurückgekämpft. Das spricht für die unglaubliche Moral dieser Mannschaft“, sieht sich Westwien-Manager Konrad Wilczynski in der Außenseiter-Rolle: „Natürlich ist Hard zu Hause mit ihrer bisherigen Bilanz Favorit, wir nur Außenseiter – aber gerade in dieser Position haben wir nichts zu verlieren und werden alles hineinwerfen, was wir haben.“

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