TSG Lindau-Zech ist Meister der Bezirksliga

 Die TSG Lindau-Zech hat sich vom Abstiegskandidaten zum Meister gemausert.
Die TSG Lindau-Zech hat sich vom Abstiegskandidaten zum Meister gemausert. (Foto: Sergey Skleznev)
Lindauer Zeitung

Die erste Tischtennismannschaft der TSG Lindau-Zech hat sich den ersten Platz in der Bezirksliga gesichert und damit die Meisterschaft in der Saison 2021/2022 gewonnen. Es war ein sehr überraschender Titelgewinn, den eine starke Serie nach dem Jahreswechsel möglich machte.

Noch zur Halbzeit der Runde standen die Lindauer auf einem Relegationsplatz und nahmen sich für die restlichen Spielen der Einfachrunde im Jahr 2022 vor, den Abstieg zu vermeiden. Der Start war vielversprechend, denn die Männer um Kapitän Björn Patzer gewannen in Isny mit 9:6 – Gerhard Meister und Stefan Rupflin blieben dabei jeweils ungeschlagen. Weiter ging es mit dem Auswärtsspiel beim SV Fronhofen, wo es in der Vergangenheit selten etwas zu holen gab. Zu Beginn lag Lindau-Zech auch schnell mit 4:1 hinten, um dann eine Aufholjagd zu starten und das Spiel am 19. März mit 9:6 für sich zu entscheiden. „Wir konnten es kaum fassen, da mit dem Sieg einerseits der Nichtabstieg feststand, andererseits hatten wir durch die Tabellenkonstellation nun sogar die Möglichkeit, um die Meisterschaft mitzuspielen“, heißt es in der TSG-Mitteilung.

Entscheidender Sieg gegen Meckenbeuren

Im vorletzten Spiel bestritten die Lindauer ein Meisterschaftsendspiel gegen den TSV Meckenbeuren, der als Tabellenführer und Favorit in das Match ging. Dieser Rollen sind die Meckenbeurer anfangs gerecht geworden. Sie starteten furios und gingen mit 5:0 in Führung. Bei den jungen Gästen versagten laut TSG-Mitteilung dann aber mehr und mehr die Nerven, die große Erfahrung des Lindauer Teams setzte sich durch. Rolf Martin schlug zuerst Florian Senf in fünf Sätzen und der Punktgewinn von Gerhard Meister führte zum 6:6 Ausgleich. Die folgenden souveränen Siege von Björn Patzer, Stefan Rupflin und Heiko Leonhard bedeuteten schließlich den 9:6 Sieg. Die Meisterschaft in der Bezirksliga war damit bereits vor dem letzten Spiel gegen Kißlegg (8:8) perfekt.

„Alle Mannschaftsteile lieferten eine tolle Rückrunde ab und belohnten sich mit der doch überraschenden Meisterschaft. Gerhard Meister blieb dabei in den letzten vier Spielen ungeschlagen und konnte damit auch seinem Namen alle Ehre machen“, so die TSG in ihrer Mitteilung.

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