Trickbetrüger sind in Lindau wieder aktiv

Sogenannte „Falsche Polizeibeamte“ versuchen im Lindauer Stadtgebiet wieder Geld bei Rentner zu ergaunern.
Sogenannte „Falsche Polizeibeamte“ versuchen im Lindauer Stadtgebiet wieder Geld bei Rentner zu ergaunern. (Foto: Symbol: Martin Gerten/dpa)
Lindauer Zeitung

Telefonbetrüger haben am Mittwoch im Zeitraum von 10 bis 15.40 Uhr wiederholt versucht, bei Rentnern im Alter zwischen 81 und 87 Jahren im Lindauer Stadtgebiet unter Vortäuschung falscher Tatsachen an Bargeld und Wertgegenstände zu gelangen. Einmal gab sich laut Polizeiangaben ein Anrufer als Enkel aus und erzählte, dass er einen Unfall gehabt hätte und nun schnell 50 000 Euro benötigen würde. Nachdem er 20-mal angerufen hatte, wurde ihm gesagt, daass nun die Polizei eingeschaltet wird. Danach endeten die Anrufe. Bei den beiden anderen Fällen gaben sich die Anrufer als „Falsche Polizeibeamte“ aus und versuchten es bei den Rentnern mit einem Trickbetrug. Unter der Legende eines Kommissar Neumann von der Lindauer Kripo erzählten die Anrufer die bekannte Geschichte, dass sich in unmittelbarer Nähe Einbrüche ereignet hätten und dabei Aufzeichnungen bei zwei festgenommenen Einbrechern von den Angerufenen vorgefunden wurden. Da noch ein Täter flüchtig sei, würde die Gefahr bestehen, dass eingebrochen wird. Da beiden Rentnern die Geschichte bekannt war, legten diese wieder auf. Einer der Rentner wurde aufgefordert, die Telefonnummer 110 zu wählen, damit er mit der Einsatzzentrale sprechen kann. Die Polizei weist in ihrer Pressemitteilung darauf hin, dass die Polizei niemals unter der Nummer 110 bei den Bürgern anruft. Sollte in einem Gespräch gefordert werden, die 110 anzurufen, muss unbedingt aufgelegt werden, sonst wird das Gespräch nicht unterbrochen und man lande wieder bei den Betrügern. Für weitere Infos steht ein Ansprechpartner bei den Polizeidienststellen zur Verfügung.

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