toMotion: Gute Ergebnisse zum Saisonabschluss

Die drei to-Motion-Teammitglieder (von links) Arno Rottler, Gabi Scheu und Jürgen Henninger haben noch einmal alles rausgehauen.
Die drei to-Motion-Teammitglieder (von links) Arno Rottler, Gabi Scheu und Jürgen Henninger haben noch einmal alles rausgehauen. (Foto: toMotion)
Lindauer Zeitung

Drei Teammitglieder des Lindauer Rennstalls toMotion Racing by black tusk wollten es Ende Oktober beim Albstadt Mountainbike Classic noch einmal wissen: auf der 42-Kilometer-Distanz standen Gabi Scheu, Jürgen Henninger und Arno Rottler bei ihrem jeweils letzten Saisonrennen hochmotiviert am Start. Dabei trotzten sie Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sowie leichtem Regen auf der zweiten Runde und kämpften sich alle durch. Alle freuten sich dabei über eine Top-Zehn-Platzierung. Henninger wurde bei den Masters-3-Herren Fünfter, Rottler erkämpfte sich in derselben Alterskategorie Platz acht. Scheu landete in direkter Konkurrenz mit deutlich jüngeren Fahrerinnen auf Rang fünf bei den Damen.

Jürgen Henninger spürte beim Albstadt Classic erste positive Auswirkungen seiner kürzlich erfolgten Trainingsumstellung von der Herzfrequenz- auf die Watt-Leistungsmessung. „Die erste Runde wollte ich erst einmal die Beine nicht zu sehr stressen und entschied mich, in der zweiten Runde dann nochmals zuzulegen“, umreißt er seine Rennstrategie. „Dies hat ganz gut geklappt, so dass ich noch fünf bis sechs Fahrer bis zum Ziel einsammeln konnte.“ Mit seinem fünften Platz in der Masters-3-Altersklasse und dem 29. Gesamtrang im 75 Teilnehmer umfassenden Herren-Gesamtfeld war Henninger durchaus zufrieden. „Mal sehen, wie sich das Training im Winter dann auf die kommende Saison auswirkt“, wird er in der toMotion-Mitteilung zitiert.

„Viel Kampf, Krampf und Durchhalteparolen“

Im Gegensatz zum Einzelzeitfahren in Sülzhayn tat sich Arno Rottler in Albstadt schwer. Er verpasste einen guten Start und musste auf der ersten Runde hart arbeiten, um sich nach und nach weiter nach vorne zu schieben. Ein ortskundiger Mitstreiter bog nach der ersten Runde ins Ziel ab, weshalb Rottler die zweite Runde auf sich selbst gestellt begann. „Von der Lockerheit beim Einzelzeitfahren vor zwei Wochen war leider keine Spur“, erinnert er sich. „Mit viel Kampf, Krampf und Durchhalteparolen konnte ich noch vier Herren-Gesamtplätze gutmachen. Schließlich hatte die Schinderei nach enttäuschenden 1:53,08 Stunden ein Ende.“ Trotz allem nahm der 57-Jährige mit Rang acht der 22-köpfigen Masters-3-Kategorie ein Top-Ten-Ergebnis mit nach Hause.

Gabi Scheu gelang ein positiver Saisonabschluss. Aufgrund des späten Termins war die Teilnehmerzahl bei den Damen recht übersichtlich – aus diesem Grund gab es keine Altersklassenwertung. So war die toMotion-Fahrerin die mit Abstand älteste Teilnehmerin und sah sich mit Konkurrentinnen konfrontiert, die zwischen zehn und 39 Jahre jünger waren als sie. Eine Tatsache, von der sich Scheu jedoch nicht entmutigen ließ. „Vom Start weg lief es richtig gut und ich konnte mit den anderen Teilnehmerinnen gut mithalten. Auf der ersten Runde fuhr ich sogar persönliche Bestzeit, obwohl ich ja zwei Runden zu fahren hatte“, berichtet sie schmunzelnd. Die zweite Runde begann sie laut toMotion-Mitteilung in Begleitung einer jüngeren Fahrerin, die sich in einer durch den Regen rutschig gewordenen Strecke aber einen kleinen Vorsprung herausarbeiten konnte. „Der Abstand blieb bis zum Ziel und dort erfuhr ich dann, dass ich Gesamtrang fünf erreicht hatte.“

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