Thore Peske ist im Massensprint stark

 Thore Peske vom Lindauer Rennstall toMotion, hier bei der Transalp 2019, ist in der virtuellen Liga schnell unterwegs.
Thore Peske vom Lindauer Rennstall toMotion, hier bei der Transalp 2019, ist in der virtuellen Liga schnell unterwegs. (Foto: toMotion)
Schwäbische Zeitung

Thore Perske ist auch im Massensprint stark – der Fahrer des Lindauer Teams toMotion ist erneut Vierter in der GCA-E-Sports-Liga geworden. Auch im dritten Lauf der virtuellen Liga bewies Thore Perske gute Nerven und starke Beine. Das flache, schnelle Rennen entschied sich erst in einem Massenzielsprint, bei dem der junge Fahrer des Lindauer Mountainbiketeams toMotion Racing by black tusk die Nerven behielt und die Ziellinie erneut auf Platz vier überquerte. Sein 17-jähriger Teamkollege Niklas Gathof aus Amtzell im Allgäu sprintete in der U19-Kategorie auf den sechsten Rang.

Beim dritten Rennen der fünfteiligen E-Sports-Liga der German Cycling Association (GCA) sah sich Thore Perske mit einem 191-köpfigen Fahrerfeld konfrontiert, das auf der „Greatest-London-Flat“-Strecke zwei Runden mit insgesamt 54,7 Kilometern und 386 Höhenmetern zu absolvieren hatte. „Da der Kurs bis auf ein paar Wellen sehr flach ist, war absehbar, dass es auf einen Massensprint hinauslaufen würde“, wurde der junge toMotion-Racer Perske in einer Mitteilung zitiert. Mit seinen Überlegungen zum Rennverlauf sollte Perske Recht behalten. „Ich konnte mich immer gut in der Gruppe halten und mit jeder Geländewelle wurde das Feld etwas kleiner. Auf die letzten Kilometer gingen wir noch mit knapp 40 Fahrern. Im Massensprint konnte ich mich dann vorne gut behaupten und kam auf Platz vier ins Ziel.“ Für die knapp 55 Kilometer benötigte der 21-Jährige auf seiner Rolle in den heimischen vier Wänden 1:07,03 Stunden. In der Gesamtwertung der GCA-E-Sports-Liga hat Perske mit Rang drei nun einen Podiumsplatz zu verteidigen.

Ebenso knapp verlief das Rennen für Niklas Gathof vom toMotion-Nachwuchsteam TNT. In dem 51-köpfigen U19-Fahrerfeld setzte sich auch der Amtzeller in der Spitzengruppe fest. Auf Rang zwei liegend ging Gathof in den Zielsprint. Kurz vor dem Ziel wurde er noch von vier Konkurrenten übersprintet und musste sich mit Rang sechs begnügen. Gathofs Rückstand auf den Sieger Willi Loher betrug dabei laut Mitteilung nur rund eine Sekunde. In der Gesamtwertung büßte der Amtzeller dadurch nicht viel Zeit ein – das toMotion-Talent kann sich weiterhin über einen starken dritten Rang freuen.

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