Theater inszeniert „Netboy“ von Petra Wüllenweber

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 Cybermobbing beschäftigt viele junge Menschen.
Cybermobbing beschäftigt viele junge Menschen. (Foto: Constanze Henning)
Lindauer Zeitung

Auf vielfachen Wunsch der Schulen nimmt sich das Theater Lindau mit „Netboy“ des Themas Cybermobbing an. Das Stück zeigt die ungeahnte Abhängigkeit, in die Jugendliche im Internet geraten können, erklärt das Theater in einer Presssemitteilung. Die Aufführung findet am Donnerstag, 13. Februar, ab 9 Uhr statt.

Es gibt Tage, an denen alles nervt, die geschiedenen Eltern, die Lehrer und manchmal sogar die besten Freunde. Dann braucht es nur noch eine Kleinigkeit mehr, um sich so richtig beschissen zu fühlen. In solchen Momenten zieht sich Marie in den Chatraum MeetYou zurück. Dort lernt sie Netboy kennen. Er ist charmant, hört zu und hat Verständnis für Maries Probleme, jedoch rät er ihr zu einem üblen Streich, der für sie böse Konsequenzen hat..., erklärt das Theater Lindau. Die Inszenierung von Michael Neuwirth spürt der Sehnsucht nach, sich der Realität zu entziehen, anonym und scheinbar ungefährdet seine Fantasien auszuleben, heißt es weiter. Es geht um Macht, das Gefühl Dinge verändern zu können, es geht um Bestätigung, Anerkennung und die Verlorenheit in einer Welt, der die verlässlichen Systeme abhandengekommen sind.

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