Tapas, Strand und Schule

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 Lindauer FOS-Schüler
Lindauer FOS-Schüler (Foto: FOS)
Lindauer Zeitung

Seit November 2019 führt die FOS Lindau ein großes durch Erasmus+ gefördertes Austauschprojekt gemeinsam mit den vier Partnerschulen aus Vigo (Nordspanien), Barcelona und Lissabon durch. Im Rahmen dieses Projektes – namens „InvestEU“ – war im April ein Besuch der Partnerschule in Portugal geplant. Im Anschluss hätte die FOS die Schüler aller Partnerschulen hier in Lindau willkommen geheißen. Erst kürzlich stimmte Erasmus+ einer Verlängerung des Projektes um ein weiteres Schuljahr zu. Somit ist die Vorfreude groß. In Portugal erwartet die Schüler neben der faszinierenden Stadt Lissabon auch eine medial höchst innovativ eingerichtete Schule. Gemeinsames Drehen von Fernsehsendungen und das Erstellen echter Radiobeiträge zur Veröffentlichung der von den Schüler entwickelten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse werden sicherlich die Höhepunkte des Austausches in Portugal darstellen, wie die FOS Lindau in ihrer Pressemitteilung schreibt. In Lindau wird dann der Fokus auf das Erstellen international einsetzbarer Marketingkonzepte und deren wirtschaftliche Realisierbarkeit gelegt. Dadurch sollen die Schüler lernen, ihre Produktideen erfolgreich zu vermarkten.

Das Erleben interkultureller Unterschiede und verschiedener Arbeits- und Sichtweisen seien für die persönliche Entwicklung besonders von Vorteil, schreibt die FOS weiter. Europa soll erlebbar werden. Zudem fördere die Projektsprache Englisch die Sprachkenntnisse der Schüler und zeige die Relevanz dieser Sprache. Hierdurch will die FOS Lindau ihre Schüler bestmöglich für eine globalisierte Arbeits- und Studienwelt vorbereiten.

Dass das gelingen kann, zeigten bereits die ersten durchgeführten Austausche des Projektes. Im November dieses Schuljahres trafen sich alle Partnerschulen in Vigo. Gemeinsam besuchten sie eine Messe und Vorträge zu wissenschaftlichen Arbeiten von Schüler aus verschiedensten Ländern und entdeckten die landschaftliche und kulturelle Schönheit des Landes. Auch die Partnerschule in Barcelona konnte kurz vor der Corona-Pandemie im Februar noch besucht werden. Die FOS-Schüler genossen die wunderschöne Umgebung der Hauptstadt Kataloniens mit ihren unzähligen beeindruckenden Bauwerken. Sie lernten gemeinsam mit Einheimischen und Schülern aus Vigo und Portugal die katalanischen kulturellen und kulinarischen Besonderheiten kennen. Es entstanden bei gemeinsamer wissenschaftlicher Arbeit und Freizeit unvergessliche Erinnerungen und Freundschaften, die auch in Zeiten wie diesen unvergesslich bleiben.

Alle Schüler und Lehrkräfte des Austauschprojektes hoffen nun auf eine weitere Besserung der Corona-Situation, um im nächsten Schuljahr das Projekt tatsächlich weiterführen zu können. Dann heißt es hoffentlich bald wieder: international gemeinsam lernen und Unvergessliches erleben.

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