Start-Ziel-Sieg für die „pinken“ Teufel gegen Westwien

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 Boris Zivkovic (Mitte, hinten) holt mit Alpla HC Hard einen klaren Heimsieg gegen Westwien.
Boris Zivkovic (Mitte, hinten) holt mit Alpla HC Hard einen klaren Heimsieg gegen Westwien. (Foto: Alexandra Köß)
Lindauer Zeitung

Im Schlagerspiel der sechsten Bonusrunde der spusu Liga hat Handball-Vizemeister und Double-Gewinner Alpla HC Hard am vergangenen Wochenende gegen Verfolger SG Insignis Handball Westwien mit 30:24 (14:12) gewonnen. Die Vorarlberger entschieden somit auch das fünfte Saisonduell gegen die Wiener für sich. In der Tabelle nimmt Hard – hinter Tabellenführer Krems (24 Punkte) – mit 18 Zählern den zweiten Platz ein. Dahinter liegen Westwien (14), Graz (13) und Bregenz (12).

Vor mehr als 2000 Zuschauern in der Sporthalle am See gingen die Gäste aus Wien in Bestbesetzung in die Partie. Die Roten Teufel vom Bodensee, die am Weltfrauentag in einem speziell kreierten pinken Dress aufliefen, mussten verletzungsbedingt auf Kapitän Dominik Schmid, Risto Arnaudovski sowie die Youngsters Niklas Schiller und Lenny Fetz verzichten. Dafür schnupperte der erst 16-jährige Torwart Benjamin Edionwe erstmals Oberhaus-Luft und feierte kurz vor Schluss seinen ersten Einsatz in der spusu Liga Österreich.

Gleich zu Beginn hatte Thomas Weber sein Visier genau eingestellt und netzte dreimal hintereinander ein. Auch Torwart Thomas Hurich parierte gleich den ersten Siebenmeter von Julian Pratschner (8.).

In der schnellen Partie legten die Hausherren ein bis zwei Tore vor. Routinier Michael Knauth baute in der 17. Minute die Führung auf 10:7 aus, Boris Zivkovic und Thomas Weber erhöhten auf 12:7 (19.). Mit einem Zwischenspurt kamen die in Bestbesetzung angereisten Westwiener bis zur Halbzeitsirene auf 14:12 heran.

Nach Wiederanpfiff gelang den Gästen sogar der Anschlusstreffer. Doch ein bestens aufgelegter Thomas Weber stellte erneut auf 15:13. Hurich vernagelte seinen Kasten, wenig später führten die Gastgeber gegen die zunehmend offensiver deckenden Wiener mit 19:14 (40.).

Doch die Grün-Weißen steckten nicht auf. In der rassigen Begegnung pendelte sich der Harder Vorsprung auf zwei bis fünf Tore ein. Mit dem Stand von 26:21 ging es in die finalen zehn Minuten. In Überzahl verkürzte Westwien auf 23:26 (54.). Im Endspurt ließ der sechsfache Champion jedoch nichts mehr anbrennen und feierte einen 30:24-Heimerfolg.

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