Stadtverwaltung kauft Luftreinigungsgeräte für die Lindauer Schulen

 Oberbürgermeisterin Claudia Alfons und Olaf Köppe, Leiter des Sachgebiets Hausmeister und Reinigungskräfte bei der Stadtverwalt
Oberbürgermeisterin Claudia Alfons und Olaf Köppe, Leiter des Sachgebiets Hausmeister und Reinigungskräfte bei der Stadtverwaltung Lindau, begutachten die Geräte. (Foto: Beate Zanker/Stadtverwaltung Lindau)
Lindauer Zeitung

Die Stadt als Sachaufwandsträger der Grundschulen und der Mittelschule Lindau hat für alle Klassen Luftreinigungsgeräte gekauft. Damit werden die bereits bestehenden Corona-Hygienekonzepte an den Schulen ergänzt. Der Freistaat Bayern bezuschusst die Geräte mit 50 Prozent. „Neben den CO-Messgeräten, die wir Ende 2020 für die Lindauer Schulen angeschafft haben, sind diese Luftreinigungsgeräte ein weiterer Baustein, um Präsenzunterricht zu ermöglichen“, sagt OB Claudia Alfons.

In den Lindauer Schulen aufgestellt wurden die 31 Luftreiniger Mitte April. Dabei bekamen alle Hausmeister eine Einweisung in die Geräte. Schulgebäude, in denen es schon eine Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr gibt, sind davon ausgenommen. Die neuen Luftreinigungsgeräte an den Lindauer Schulen sind mobil und können nicht nur in den Klassenzimmern benutzt werden, sondern auch in Fachräume und Betreuungsräume mitgenommen werden.

Dem infektionsschutzgerechten Lüften in Schulen kommt nicht nur in den Herbst- und Wintermonaten große Bedeutung zu. Ziel ist, die Anzahl der Viren und damit die Gefahr der Ansteckung in den Innenräumen von Gebäuden durch regelmäßige Frischluftzufuhr zu verringern.

Vor dem Hintergrund, dass der Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021 soweit wie möglich im Regelbetrieb erfolgen soll sowie zur Ergänzung der Hygienekonzepte fördert der Freistaat Investitionskosten für technische Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften. Darunter fallen auch Luftreinigungsgeräte.

Die gekauften Geräte, die jetzt in den Klassenzimmern der Schulen für frische Luft sorgen, wurden speziell für die Kontrolle luftübertragener Infektionen in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens entwickelt, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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