Stadt will im Kleinen See häufiger mähen

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In Folge der Wärme ist das Seegras heuer ungewöhnlich stark gewachsen.
In Folge der Wärme ist das Seegras heuer ungewöhnlich stark gewachsen. (Foto: cf)
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Die Stadt will bestimmte Bereiche des Kleinen Sees künftig häufiger mähen. Das geht aus der Sitzungsvorlage für den Finanzausschuss hervor. Im Großteil soll sich das Seegras aber weiterhin natürlich ausbreiten können. In Folge der Wärme ist das Seegras heuer ungewöhnlich stark gewachsen. Weil zugleich der Wasserstand im See auf Rekordtiefe gesunken ist, kam es zu Problemen im Kleinen See. Tobias Pellot vom Liegenschaftsamt erklärt in der Vorlage, dass die Stadt aus rechtlichen Gründen das Seegras eigentlich nicht vor dem 15. August mähen darf, da Fische darin laichen und junge Fische sich dort vor Fressfeinden verstecken. Andererseits haben Wassersportverein, Ruderclub und Kanuten heuer zu wenig Platz für ihren Sport gehabt. In Abstimmung mit Naturschutzbehörden erarbeitet eine Fachfirma deshalb jetzt ein Konzept, das Mähen schon ab Ende Juni ermöglichen soll. Das betrifft aber nur Fahrrinnen für die Vereine, mindestens zwei Drittel des Kleinen Sees sollen unberührt bleiben. Das Landratsamt habe für einen drei Jahre dauernden Test die Genehmigung in Aussicht gestellt. Von einem Ausbaggern , wie es die CSU gefordert hatte, ist in der Vorlage nicht die Rede. Foto: Christian Flemming

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