Stadt soll wieder Partys ermöglichen

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 OB-Kandidat Mathias Hotz hat auf seiner Tour durch die Stadtteile in Unterreitnau zugehört.
OB-Kandidat Mathias Hotz hat auf seiner Tour durch die Stadtteile in Unterreitnau zugehört. (Foto: pr)
Lindauer Zeitung

Die Möglichkeit von Partys in Unterreitnau, das Parken rund um die Kirche sowie der Bahnknoten Lindau waren bestimmende Themen der Veranstaltung „Hotz hört hin“ in Unterreitnau. Laut Pressemitteilung des OB-Kandidaten Mathias Hotz hat er dort mit etwa 30 Frauen und Männern diskutiert.

Bei der zweiten Veranstaltung der Gesprächsreihe in Lindauer Stadtteilen traf Hotz im Pfarrheim Unterreitnau auch auf Mitglieder der Feuerwehr und des Musikvereins. Großes Thema war deshalb neben dem dauerhaften Erhalt der Alten Schule in Unterreitnau vor allem die Frage, ob und wie die Vereine dort weiter Partys veranstalten können. Wie berichtet, hatte dies zuletzt wenige Anwohner verhindert, obwohl der Musikverein Unterreitnau zur Finanzierung auf die Old-School-Party angewiesen ist. Die Anwesenden wünschen sich künftig eine stärkere Vermittlerrolle der Stadt und eine Wertschätzung der Vereine. Sie sprachen sich für einen maßvollen Umgang mit Auflagen für entsprechende Veranstaltungen aus.

Nachdem FB-Stadtrat Günther Brombeiß darauf hingewiesen hatte, dass inzwischen ganz Unterreitnau an schnelles Internet angeschlossen sei, rückten Anregungen zur Anordnung und Nutzung von Parkplätzen auf den Straßen rund um die Kirche in Unterreitnau in den Fokus der Diskussion. Einig war sich laut Pressemitteilung Hotz mit allen Anwesenden darüber, dass sowohl die Bedeutung der Landwirtschaft als Bewahrer der Kulturlandschaft als auch die Interessen und Notwendigkeiten der Landwirtschaft wieder stärker in den Fokus der städtischen Gremien gerückt werden müssen.

Gegen Ende des Abends rückten noch die Themen rund um den Bahnausbau in den Fokus, welche die kommenden Jahre Lindau in Atem halten werden. Insbesondere die Erneuerung der Bahnübergänge als auch die Gestaltung der Lärmschutzwände und deren Folgen für das Stadtbild waren heiß diskutiert.

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