Stadt Lindau prüft nun doch eine Sanierung des Hoyerbergschlössle

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 Das Zukunft des Hoyerbergschlössle ist nach wie vor offen.
Das Zukunft des Hoyerbergschlössle ist nach wie vor offen. (Foto: Christian Flemming)
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Die Zukunft des Hoyerbergschlössle ist weiter offen. Der Finanzausschuss hat am Montag in nicht-öffentlicher Sitzung die Verwaltung beauftragt, den Antrag der CSU zu prüfen.

Wie berichtet, schlägt Wilhelm Böhm vor, die Stadt solle das Schlössle selbst sanieren und anschließend als Tagescafé verpachten. Eine teure Sanierung der Küche sei dafür nicht nötig, den entsprechenden Anbau könne die Stadt deshalb abreißen. Böhm schätzt die Kosten auf höchstens 700 000 Euro. Das Geld könne die Stadt durch eine kostendeckende Vermietung wieder reinholen, ist Böhm sicher, der bereits einen Interessenten hat. Die Verwaltung soll nun die Details prüfen und nachrechnen, berichtet Widmer. Nach wie vor sei aber auch ein Verkauf oder eine Verpachtung auf Grundlage von Erbpacht möglich, wenn es entsprechende Interessenten gäbe. Das Ergebnis der anstehenden Prüfungen wird die Verwaltung laut Widmer dem Finanzausschuss in dessen erster Sitzung im neuen Jahr vorlegen. Dann wollen die Räte entscheiden, wie es weitergehen soll. Foto: Christian Flemming

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