Spielvereinigung Lindau bereitet sich intensiv vor

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 Marco Mayer
Marco Mayer (Foto: Archiv: cf)
Sportredakteur

Seit Anfang Februar rollt bei der Spielvereinigung Lindau wieder der Ball. Drei- bis viermal in der Woche trainiert die Mannschaft von Marco Mayer, wich dabei auf verschiedene Plätze im Lindauer Umland aus, nahm Termine teils am späten Abend wahr und hat unterdessen eine Reihe von Testspielen absolviert. „Vieles geht jetzt in eine positive Richtung“, verrät der SpVgg-Spielercoach im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“. Ob es für Mayer und seine Teamkollegen, die auf Tabellenplatz vier in der Fußball-Kreisliga A2 überwintern, reichen wird, bis zum Ende der Rückrunde im Kampf um die Aufstiegsplätze zu bestehen, bleibt vorerst abzuwarten.

„Die Jungs ziehen gut mit, die Trainingsbeteiligung ist ordentlich“, freut sich Marco Mayer über die laufende Vorbereitung, welche die Lindauer mit Testspielergebnissen garnierten, die im Umfeld der A2-Liga aufhorchen ließen. Insgesamt fünf Duelle auf Freundschaftsbasis gegen Bezirksligisten wurden absolviert. Aus diesen ging die Spielvereinigung dreimal als Sieger hervor: Gegen den SV Eglofs gab es einen 3:0-Erfolg, der FC Isny wurde mit 4:0 geschlagen, der FC Lindenberg mit 3.1 besiegt. Unterlegen war man dem SV Beuren (1:4) und dem TSV Heimenkirch (1:2). Und am vergangenen Samstag feierte Lindau beim bayerischen Bezirksliga-Absteiger DJK SV Ost Memmingen einen 6:3-Sieg.

Für Mayer sind die Testspielerfolge Momentaufnahmen, mehr nicht. „Am ersten Spieltag zeigt sich, was die Vorbereitung wert ist“, weiß er aus langjähriger Erfahrung. Gleich im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres (Sonntag, 17. März, 15 Uhr) geht es für die SpVgg Lindau zu keinem Geringeren als der Landesligareserve des VfB Friedrichshafen, wo es auf dem Kunstrasenplatz um wichtige Punkte im Rennen zur Aufstiegsrelegation geht. Ein echter Härtetest.

Anders als im Winter der Vorsaison 2017/18 hat sich am Kaderzuschnitt der Lindauer nur wenig verändert. Nach mehrmonatiger Verletzungspause sind Torhüter Alexander Koppers sowie die beiden Innenverteidiger Nikolaos Misios und Sonny Zahlmann zurückgekehrt. Neu dabei sind Amir Bolic (zentrales Mittelfeld) und der vom FC Isny gewechselte Serhat Akkas.

Ob am Ende für Lindau womöglich doch mehr als Platz zwei herausspringen und der bislang dominierende SV Achberg bis zum Saisonende Anfang Juni noch abgefangen werden könnte, lässt Marco Mayer offen. Anders als SpVgg-Sportvorstand Karsten Krannich, der zum Jahreswechsel davon ausgeht, dass der Tabellenführer – bei aktuell zehn Punkten Vorsprung – mit der Meisterschaft so gut wie durch sei, will der Spielertrainer von Woche zu Woche schauen. „Im Fußball kann viel passieren. Zuallererst wollen wir eine richtig gute Rückrunde spielen und sehen, wohin da die Reise geht“, betont Mayer.

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