Spielerlaubnis sorgt für Erleichterung: „Es wurde Zeit, dass sich etwas ändert“

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 Die bayerischen Fußballklubs im Grenzgebiet freuen sich über den Kabinettsbeschluss der Staatsregierung in Bayern.
Die bayerischen Fußballklubs im Grenzgebiet freuen sich über den Kabinettsbeschluss der Staatsregierung in Bayern. (Foto: Christian Flemming)
Nico Brunetti

Das bedeutet die Entscheidung für das Eishockey

„Ein kleiner, guter Schritt“ und „ein Vorreiter“ und „wichtig für Amateur- und Nachwuchssport“, mehr aber auch nicht. So kommentiert Bernd Wucher, der erste Vorsitzende des Eishockey-Oberligisten Lindau Islanders, den Kabinettsbeschluss in Bayern am Dienstag. Für seinen Verein seien Antworten auf andere Fragen nämlich deutlich dringender. Dabei geht es um nichts anderes als die Existenz, da Vereine dieser Spielklasse zwingend Einnahmen generieren müssen. Um die Insolvenz zu vermeiden, muss gewährleistet werden, dass die beiden Oberligen als höchste Ligen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) in das Corona-Hilfspaket der Bundesregierung für professionelle und semiprofessionelle Mannschaftssportarten aufgenommen werden. Außerdem hofft Wucher auf die Regelung, die Anzahl der Zuschauer von den Bedingungen vor Ort abhängig zu machen. Sodass circa „ein Drittel oder ein Viertel“ den Spielen der Eishockey-Oberliga beiwohnen dürfen – und das schon zum geplanten Saisonstart Mitte Oktober. Die Lindau Islanders schauen deshalb mit Spannung auf den Montag. Laut Wucher werden nämlich genau diese Themen an diesem Tag in einer Konferenz der Sportminister der Länder besprochen.

Die Entscheidung der Staatsregierung in Bayern, Ligaspiele im Amateurfußball wieder zuzulassen, haben sowohl der WFV als auch die hiesigen bayerischen Vereinen mit Wohlwollen aufgenommen.

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Das bedeutet die Entscheidung für das Eishockey

„Ein kleiner, guter Schritt“ und „ein Vorreiter“ und „wichtig für Amateur- und Nachwuchssport“, mehr aber auch nicht. So kommentiert Bernd Wucher, der erste Vorsitzende des Eishockey-Oberligisten Lindau Islanders, den Kabinettsbeschluss in Bayern am Dienstag. Für seinen Verein seien Antworten auf andere Fragen nämlich deutlich dringender. Dabei geht es um nichts anderes als die Existenz, da Vereine dieser Spielklasse zwingend Einnahmen generieren müssen. Um die Insolvenz zu vermeiden, muss gewährleistet werden, dass die beiden Oberligen als höchste Ligen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) in das Corona-Hilfspaket der Bundesregierung für professionelle und semiprofessionelle Mannschaftssportarten aufgenommen werden. Außerdem hofft Wucher auf die Regelung, die Anzahl der Zuschauer von den Bedingungen vor Ort abhängig zu machen. Sodass circa „ein Drittel oder ein Viertel“ den Spielen der Eishockey-Oberliga beiwohnen dürfen – und das schon zum geplanten Saisonstart Mitte Oktober. Die Lindau Islanders schauen deshalb mit Spannung auf den Montag. Laut Wucher werden nämlich genau diese Themen an diesem Tag in einer Konferenz der Sportminister der Länder besprochen.

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