Spätere Mahd nährt Insekten

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Wer als Gartenbesitzer nur einen Teil seiner Wiese mäht, oder einen Blühstreifen stehen lässt, leistet einen Beitrag zum Artensc
Wer als Gartenbesitzer nur einen Teil seiner Wiese mäht, oder einen Blühstreifen stehen lässt, leistet einen Beitrag zum Artenschutz. (Foto: clbx)
Lindauer Zeitung

Der massive Rückgang an Insekten ist ein großes Thema. Deshalb ruft der Bund Naturschutz Gartenbesitzer und Verwalter von Grünanlagen auf, möglichst spät die Wiesen zu mähen. Ob Löwennzahnblüten, Primeln, Lerchensporn oder Vergißmeinnicht – Bienen und Hummeln sind sofort zur Stelle und freuen sich über Nahrungsquellen. Doch auch die Rasenmäher sind schon zu hören und die ganze Pracht hat schnell ihr Ende. Der Bund Naturschutz empfiehlt, durch eine spätere Mahd die Blüten für die Insekten zu erhalten. Wenn dies nicht auf der ganzen Fläche möglich ist, weil dort zum Beispiel Kinder spielen wollen, dann kann man ja eventuell auch teilweise mähen und Blühstreifen stehen lassen, raten die Naturschützer in einem Pressebericht. So könne man mit kleinen Maßnahmen einen Beitrag zum Artenschutz leisten.

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