So erlebte Eisenbarth die erste Etappe der Transalp

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 Ein neuer Sponsor ermöglicht Pirmin Eisenbarth die Teilnahme an der Transalp.
Ein neuer Sponsor ermöglicht Pirmin Eisenbarth die Teilnahme an der Transalp. (Foto: pr)
Pirmin Eisenbarth

Puh, das war zum Start gleich mal ein dickes Ding! Mehr als 100 Kilometer und 3200 Höhenmeter sind wir heute zwischen Tux und Brixen gefahren. Das hat uns gleich zu Beginn dieser Alpenüberquerung auf den Boden der Tatsachen geholt. Jetzt, wo ich geduscht und satt – es gab Pasta mit Oliven und Tomaten – in meinem Hotelbett sitze, muss ich aber sagen: Es war ein guter Auftakt – auch wenn zu den körperlichen Strapazen noch ein paar technische Probleme kamen, die wir uns gerne erspart hätten.

Gleich vom Start weg ging es heute morgen erstmal 1100 Höhenmeter hoch aufs Tuxer Joch. Kaum waren wir oben angekommen, hatte ich einen Platten. Da lag wohl irgendein Metallsplitter auf dem Weg. Zum Glück haben wir für solche Fälle immer ein paar Plugs dabei. Die muss man sich vorstellen wie Gummiwürste, die in den kaputten Reifen geschossen werden und ihn so verschließen. Das geht relativ schnell und einfach, hält aber leider auch nicht ewig. Und so kam es, dass die Wurst nach etwa zwei Dritteln der Strecke, wieder rausflog. Wir mussten also nochmal halten und flicken. Ärgerlich!

An der nächsten Getränkestation wechselten wir den Reifen und fuhren den Rest der Etappe ohne weitere Zwischenfälle. Die drei unnötigen Stopps haben uns insgesamt ungefähr drei Minuten gekostet. Tröstlich ist, dass wir trotzdem auf den siebten Rang gefahren sind und dass wir die Sechstplatzierten auch ohne Reifenpanne nicht eingeholt hätten. Hintenraus haben wir dafür nochmal einige Teams eingesammelt.

Jetzt belohnen wir uns für diese gewaltige Startetappe mit einem Croissant und einem Cappuccino. Bis morgen!

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