Silvester mit kaputten Verkehrszeichen und Streit nach Mitternacht

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 Die Lindauer Polizei hat in der Silvesternacht in diesem Jahr alle Hände voll zu tun gehabt, von Unfallflucht und jugendlicher
Die Lindauer Polizei hat in der Silvesternacht in diesem Jahr alle Hände voll zu tun gehabt, von Unfallflucht und jugendlicher Randale bis zu handfesten Streits. (Foto: Archiv: dpa/Marcus Führer)
Lindauer Zeitung

Während die Feuerwehr in und um Lindau einen weitgehend ruhigen Jahreswechsel erlebt hat, haben die Beamten der Lindauer Polizei in der Silvesternacht einiges zu tun gehabt. So ist es unter anderem am Kopernikusplatz und in der Hofstattgasse zu Streit und Schlägereien gekommen.

Den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Einsätzen in der Silvesternacht hat laut Polizeibericht eine Gruppe von etwa zehn jungen Leuten gemacht: Die haben auf dem Weg zu einer Party am Giebelbach und im Bereich Lotzbeckpark etliche Verkehrszeichen umgeknickt, Mülltonnen kaputt getreten und einen Zaun beschädigt. Drei Polizeistreifen haben zunächst sieben der Randalierer gestellt. Der verursachte Schaden liegt bei rund 1000 Euro. Die jungen Leute werden wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung angezeigt.

Am Aeschacher Markt das Weite gesucht

Keine Spur gibt es bisher für eine Unfallflucht am Aeschacher Markt: Dort hat an Silvester in der Zeit zwischen 20 und 22.30 Uhr ein Autofahrer am Kreisverkehr ein Verkehrszeichen umgefahren und anschließend das Weite gesucht. Polizisten sicherten am Unfallort eine Reifenspur.

Kurz nach Mitternacht mussten die Beamten dann nach Zech zum Kopernikusplatz fahren: Dort galt es einen Streit zu schlichten. Was genau die Auseinandersetzung dort ausgelöst hat, ist laut Polizeibericht am Neujahrstag noch weitgehend unklar gewesen. Es haben wohl viele Menschen den Jahreswechsel dort gefeiert, „davon viele erheblich betrunken“, wie die Polizei schreibt. Schließlich sei es zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf ein 38-jähriger Mann aus Zech mit laut Polizei „nach übereinstimmenden Aussagen“ einer Gehhilfe geschlagen worden war. Der Mann erlitt eine Platzwunde und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Kneipenstreit eskaliert auf der Straße

Bei einer weiteren Schlägerei in einer Gaststätte in der Hofstattgasse wurden am frühen Neujahrsmorgen sechs Personen verletzt: Im Lokal hatten laut Polizei zunächst zwei Gäste einen Streit angefangen und wurden deshalb aus dem Lokal verwiesen. Die Streitigkeiten setzten sich dann auf der Straße fort, der genaue Verlauf sei aber noch unklar. Was dann dort wie eskaliert ist, das müssten erst die weiteren Ermittlungen ergeben, heißt es im Polizeibericht.

Die Streifen hatten daneben noch fünfzehn weitere kleinere Einsätze zu bewältigen. Dazu gehörten Familienstreitigkeiten und Ruhestörungen, die aber an Ort und Stelle geklärt wurden und keine strafrechtlichen Relevanz hatten, schreibt die Polizei in ihrer Übersicht zum Jahreswechsel.

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