Siebtklässler besichtigen Schreinerei Fritsche

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Aufmerksam lauschen die Siebtklässler den Ausführungen in den Betriebsräumen der Schreinerei Fritsche.
Aufmerksam lauschen die Siebtklässler den Ausführungen in den Betriebsräumen der Schreinerei Fritsche. (Foto: Körner)
Lindauer Zeitung

15 Schüler der Klasse 7b der Realschule im Dreiländereck und deren BwR-Lehrer Herrn Peter Körner haben kürzlich eine Betriebsbesichtigung bei der Schreinerei „Fritsche“ in Lindau gemacht. Ziel dieser Erkundung im Rahmen des BwR-Unterrichts war es, den Schülern einen anschaulichen Eindruck des Aufbaus (Beschaffung, Produktion, Absatz) eines Betriebes sowie der wirtschaftlichen Abläufe darin zu vermitteln.

Die Schreinerei Fritsche, übernommen von Björn Fritsche 2004 von dessen Lehrmeister, ist ein Einzelunternehmen, das auf die Produktion von Möbeln (Tische, Stühle, Schränke) und auf Restaurierungen (z.B. im Schloss Rimpach für den Fürst von Waldburg zu Zeil) spezialisiert ist. Björn Fritsche beschäftigt fünf Mitarbeiter und einen Lehrling. Mit einem Rundgang durch seine Firma, der Produktion mit verschiedenen Kreissägen, dem separaten Lackierraum, in dem Überdruck für Staubfreiheit sorgt, dem Lager von speziellem Holz sowie einer alten Furnierklebemaschine, die durch den in einer Zick-Zack-Linie automatisch aufgetragenen Leimfaden eine feste Fugenverbindung herstellt, konnte den Schülern die Arbeit eines Schreiners und deren wirtschaftliche Zusammenhänge erlebbar gemacht werden. Somit haben sie nun vor allem im zweiten Halbjahr, aber auch für die nächsten Schuljahre im BwR-Unterricht, immer wieder die Schreinerei Fritsche als Beispielunternehmen vor Augen.

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