„Serenata de Guitarra“ bei Kerzenschein

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Klaus Wladar hat die Lindauer Gitarrentage einst ins Leben gerufen. Am 31. Januar eröffnet er die diesjährige Reihe mit einem Ko
Klaus Wladar hat die Lindauer Gitarrentage einst ins Leben gerufen. Am 31. Januar eröffnet er die diesjährige Reihe mit einem Konzert im Gewölbekeller. (Foto: Robert Pendl)
Lindauer Zeitung

Ein stimmungsvolles Gitarrenkonzert bei Kerzenschein will Gitarrist Klaus Wladar im Gewölbesaal der evangelischen Hospitalstiftung, Schmidgasse 18, in Lindau am Freitag, 31. Januar, 19.30 Uhr, bieten. Es ist das Eröffnungskonzert der diesjährigen Gitarrentage.

Virtuose Oktavläufe und schillernde Orchesterfarben zeigt der Gitarrist, der als Dozent am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg eine Gitarrenklasse leitet, bei Musik von Mauro Giuliani des „Paganini der Gitarre“, heißt es in der Vorschau. Leidenschaftliche Tangos und feurige spanische Musik von Joaquin Turina sowie die berühmte „Spanische Romanze“, sollen demnach südländisches Flair verbreiten. Schließlich runden Joe Zawinuls virtuos gespielter Jazzhit „Mercy, Mercy, Mercy“ in einem aufregenden Arrangement für Sologitarre oder „Fight“ einem flirrendes Rockstück des Japaners Kotaro Oshio diesen Konzertabend ab.

Klaus Wladar wisse, durch locker zwischen die Stücke eingestreute Anekdoten und interessante Geschichten in erfrischender Weise die Grenzen zwischen E -und U-Musik zu sprengen, und zeige die klassische Gitarre als ein wahrhaftiges Kaleidoskop musikalischer Farben.

Klaus Wladar wurde 1972 in Wien geboren und begann im Alter von 14 Jahren Gitarre zu lernen. Sein Studium am Mozarteum in Salzburg begann er bei Eliot Fisk. Sein weiterer Weg führte ihn zu Lehrern wie Dagoberto Linhares (Conservatoire de Lausanne), Alex Garrobé (Barcelona) und Franz Halász (Musikhochschule Augsburg). Nach seinem Abschluss der Meisterklasse in Lausanne (erster Preis mit Auszeichnung) führte er im Preisträgerkonzert das „Concierto de Aranjuez“ mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne auf. Eine ausgedehnte Tournee mit diesem Konzert mit verschiedenen Schweizer Orchestern folgte. Klaus Wladar ist Preisträger internationaler Gitarrenwettbewerbe wie dem Concorso Internazionale Cittá di Stresa (Italien), International Guitar Competition Volos (Griechenland) oder dem Tokyo International Guitarcontest (Japan). Als Folge seines Preises in Tokyo wurde Klaus Wladar für mehrere Gastspielreisen durch Japan engagiert, heißt es in der Pressemitteilung des Veranstalters.

Er trat in Auftritten bei Radio und Fernsehen (Österreichischer Rundfunk, Radio Suisse Romande, Bayrischer Rundfunk) in Erscheinung. Klaus Wladar wird regelmässig zu internationalen Gitarrenfestivals sowohl als Dozent wie auch als konzertierender Künstler eingeladen.

Hierzu zählen das Guitarfestival Split (Kroatien), die Bamberger Gitarrentage, das Internationale Gitarrenfestival Augsburg, das Internationale Gitarrenfestival Plovdiv(Bulgarien), die Rieser Kulturtage, das Internationale Gitarrenfestival Oberhausen oder das Gitarrenfestival Heidenheim Auch bei den Festivals „Saitensprüge“ in Bad Aibling und den Internationalen Gitarrenfestivals in Wertingen und Iserlohn ist Klaus Wladar ein gerngeseherner Gast. Bisher belegen vier CD Einspielungen sein künstlerisches Wirken. Klaus Wladar ist Initiator und Leiter der Lindauer Gitarrentage sowie künstlerischer Leiter des „Internationalen Hannabach Gitarrenwettbewerbes“.

Er lebt in Lindau am Bodensee, leitet als Dozent eine Gitarrenklasse am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg.

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