Segeljolle kentert, Segelboot gerät in Seenot

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 Die Wapo muss ein Boot abschleppen und eine Jollen-Besatzung aus dem Wasser ziehen.
Die Wapo muss ein Boot abschleppen und eine Jollen-Besatzung aus dem Wasser ziehen. (Foto: Polizei)
Lindauer Zeitung

Aufgrund von offensichtlicher Materialermüdung und des kräftigen Westwindes ist am Freitag an einer Segeljolle im Bereich Wasserburg das Ruder abgebrochen. Die Jolle kenterte. Ein Fahrgastschiff sichtete die gekenterte Jolle und gab die Meldung über Seefunk an die Wasserschutzpolizei weiter.

Die Bootsbesatzung, ein 51-jähriger Mann und eine 57-jährige Frau aus Halle, konnte mithilfe eines ortsansässigen Windsurfers das Boot zum Ufer ziehen und dort anlanden, wie die Wasserschutzpolizei mitteilt. Beide blieben unverletzt. Am Segelboot entstand ein Sachschaden von etwa 100 Euro.

Während der Anfahrt zu der gekenterten Jolle wurde der Besatzung des Polizeibootes Hecht über Seefunk von einem Motorboot ein manövrierunfähiges Segelboot gemeldet. Das mit drei Personen besetzte Segelboot hatte die rote Notflagge gesetzt und beigedreht. Das Segelboot hatte einen Motorschaden. Die Besatzung war noch unerfahren, deshalb wollte sie nicht in einen Hafen segeln. Das Boot wurde vom Wasserwachtboot Seewolf in Schlepp genommen und in den Hafen Ultramarin in Kressbronn geschleppt.

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